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„Auf der Sünde“ tut sich was

Spiel- und Begegnungsstätte „Auf der Sünde“ tut sich was

Nachdem das Gelände modelliert ist, soll es noch in diesem Jahr mit der Gestaltung der Freizeit­fläche in dem Lohraer Ortsteil weitergehen.

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Die Altenverser Kinder haben das neue Spielgelände schon in Beschlag genommen. Noch im November soll es sich in einem freundlicheren Aussehen zeigen.

Quelle: Gianfranco Fain

Altenvers. Bei einem Ortstermin erläuterte Ortsvorsteher Wolfgang Spies gestern den Stand und die weiteren Vorhaben an der Spiel- und Begegnungsstätte im Baugebiet „Auf der Sünde“ des Lohraer Ortsteils Altenvers. Die Grobarbeiten erledigte schon ein heimisches Unternehmen. Jetzt, wo das Gelände modelliert ist, soll der entstandene Erdhaufen, die beiden Bodenmulden und die planierte Fläche ausgestaltet werden.

Der Hügel und die Fläche sollen noch an diesem Wochenende eingesät werden. Die Angebote für die Auffüllung des größeren Loches mit Sand und der Auslage eines Fallschutzes aus Holzhackschnitzeln liegen schon vor und auch ein junger Ahorn steht zum Einpflanzen in das kleinere der beiden Bodenlöcher abrufbereit, hieß es gestern.

Da die Arbeiten auch witterungsabhängig sind, hoffen die Altenverser Aktiven, noch in diesem Jahr die Pfähle für den Zaun zu stellen. Während zur Freifläche hin ein Maschendrahtzaun das Gelände absichern soll, werden die anderen drei Seiten mit einem Holzzaun eingefriedet. Deren unterschiedlich lange Latten sollen die Kinder in einer Frühjahrsaktion kunterbunt anstreichen.

Geplant ist noch, Ruhebänke aufzustellen, alles weitere soll sich in einem „dynamischen Prozess mit den Nutzern“ ergeben, erläutert Spies. So habe man sich vom Spielgelände der Kindertagesstätte ein ausrangiertes Kletternetz gesichert. Ob und wie es Verwendung findet, ist allerdings noch nicht geklärt. Sicher sei dagegen, dass man keine Hightech-Geräte aufstellen will.

Bisher, so der Ortsvorsteher, seien vom 5000-Euro-Budget rund 10 Prozent verbraucht. Die restlichen rund 4500 Euro sollen bis zum Jahresende investiert werden, zum Beispiel in Bänke, wie sie am Backhaus stehen. Wer sich mit Ideen oder tatkräftiger Hilfe einbringen will, sei im Gestaltungsteam jederzeit willkommen, ergänzt der Ortsvorsteher.

von Gianfranco Fain

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