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Hinterland Auf den "schlafenden Riesen" gesetzt
Landkreis Hinterland Auf den "schlafenden Riesen" gesetzt
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21:06 15.08.2013
Produktionsleiter Michael Fina (von rechts) und Geschäftsführer Andreas Knoch beim Firmenrundgang der Firma Wagner & Co Solartechnik mit SPD-Parteichef Sigmar Gabriel und dem Marburger SPD-Bundestagsabgeordneten Sören Bartol. Foto: Thorsten Richter Quelle: Thorsten Richter
Krichhain

„Warum geht es Ihnen gut und anderen nicht?“, fragt SPD-Parteivorsitzender Siegmar Gabriel Mitarbeiter der Firma Wagner & Co Solartechnik. „Wir sind nicht so schnell gewachsen wie andere und haben uns breit aufgestellt - mit Solarstrom und Solarwärme“, erklärt Geschäftsführer Thomas Payer. Nach seinem kurzen Gespräch mit den Energieexperten der Firma Wagner kommt Gabriel zu der Ansicht, dass das Unternehmen die Chancen und Risiken in der Solarbranche gut darstelle. Es spüre die durch die Bundesregierung verursachte Krise und sei „von totaler Verunsicherung betroffen“, habe aber richtigerweise „auf den schlafenden Riesen, die Solarwärme, gesetzt“. Zwei Drittel des häuslichen Energieverbrauchs ist Wärme. Steigende Preise für fossile Energieträger schmerzen Verbraucher besonders. Die Modernisierung des Heizungsbestands in Kombination mit Solarwärme sei nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch Schutz vor der Kostenfalle. In der Öffentlichkeit werde die Photovoltaik stark wahrgenommen, die Solarwärme mit ihren Potenzialen stehe noch zu sehr im Hintergrund, so Payer. „Umso wichtiger, dass die Politik aktiv wird. Unser Ziel ist die Energiewende. Wir wollen die 100-prozentige Nutzung von erneuerbaren Energien“, sagte Payer. Gabriel wies darauf hin, dass man für Solarthermie noch stärker werben müsste. Der Solarpionier aus Hessen zeigte sich gestern dem Gast aus der Politik von seiner besten Seite. Nicht nur die politischen Aussagen gefielen Gabriel und seinem Marburger Parteifreund und Bundestagsabgeordneten Sören Bartol: In der Sonnenallee - dort befindet sich die Sonnenkollektorfabrik - in Kirchhain schien am späten Nachmittag die Sonne. So schön, dass Gabriel darum bat, ein anschließendes Gespräch unter freiem Himmel statt im Besprechungszimmer abzuhalten.von Anna Ntemiris

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