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Auf Werksgelände wird "jeder Meter gebraucht"

Auf Werksgelände wird "jeder Meter gebraucht"

Die entstehende Lagerhalle der Roth Werke in Buchenau soll dazu beitragen, Abläufe zu optimieren. Mehr Lkw-Verkehr soll es aber nicht geben.

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Franz Kind (links) und Manfred Roth (rechts) informierten über die mit dem Bauprojekt verbundenen Ziele der Roth Werke.Foto: Björn-Uwe Klein

Buchenau . 120 Meter lang, 40 Meter breit und etwa zehn Meter hoch soll es werden: das im Bau befindliche zentrale Werkslager der Roth Werke in Buchenau. Der geschäftsführende Gesellschafter Manfred Roth und Geschäftsführer Franz Kind stellten am Freitag die mit dem Bauprojekt verbundenen Ziele des Energie- und Sanitärsystemherstellers vor. Rund 30 Buchenauer nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren - zunächst durch eine allgemeine Präsentation der Planungen, anschließend während einer Baustellenführung.

Der im Juli 2011 begonnene Bau erfolge nicht etwa vor dem Hintergrund eines wachsenden Lkw-Verkehrsaufkommens, sagte Kind. Der Geschäftsführer betonte: "Wir geben ein klares Nein zu neuem Lkw-Verkehr." Verglichen mit früheren Zeiten haben die Lkw-Bewegungen laut Kind bereits abgenommen, da die Produkte kompakter geworden sind. Der Unterschied zur bisherigen Situation bestehe nach der Fertigstellung der Halle darin, dass sich die Verkehrsströme, die sich derzeit auf dem Firmenhof bildeten, ins Innere der Halle verlagert werden. Das Werkslager diene der Optimierung von Abläufen.

Voraussichtlich im August soll die Halle fertiggestellt sein. Das Gebäude soll durch die Installation einer Solaranlage und die Nutzung von Erdwärme energieautark werden. Durch die Bauarbeiten könnten zurzeit große Flächen des Firmengeländes nicht zu Lagerzwecken genutzt werden, erklärte Geschäftsführer Kind. Die Folge sei eine täglich zu spürende Enge auf dem Gelände. "Jeder Meter wird momentan gebraucht", sagte Manfred Roth.

von Björn-Uwe Klein

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