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Auch Dautphetal gleitet ins Minus

Haushalt Auch Dautphetal gleitet ins Minus

Die weltweite Wirtschaftskrise geht auch an der Gemeinde Dautphetal nicht spurlos vorüber. Worauf in früheren Debatten warnend verwiesen wurde, fasste der Kämmerer gestern Abend in Zahlen.

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Bürgermeister Bernd Schmidt stellte den neuen Haushaltsplan vor.

Quelle: Gianfranco Fain

Holzhausen. Vor knapp einem Jahr verabschiedeten die Dautphetaler Gemeindevertreter den Haushalt 2009, der mit Investitionen in Höhe von 9,6 Millionen Euro eine Rekordmarke verzeichnete. Schon damals war den Parlamentariern klar, dass diese Investitionstätigkeit eine Ausnahme sein würde und man in Zukunft „kleinere Brötchen backen“ müsste. Die Realität in Form der Wirtschaftskrise holte die Verantwortlichen in Parlament und Verwaltung schneller ein, als von vielen gedacht.

Trotz einer vorsichtigen und sparsamen Veranschlagung von Haushaltsmitteln hätten sich im Laufe des Jahres starke Veränderungen ergeben, die sich in erheblichem Maße auf die finanzielle Situation der Gemeinde auswirken, sagte Bürgermeister Bernd Schmidt am Montagabend in seiner Einbringungsrede für den ersten Nachtragshaushalt 2009 der Gemeinde Dautphetal. Noch sei die Gemeinde Dautphetal allerdings „in der glücklichen Lage, die auftretenden Verschlechterungen durch unsere vorhandene Liquiditätsreserve auszugleichen“, sagte Schmidt.

Die Verschlechterung im Ergebnishaushalt führt Schmidt in erster Linie auf Faktoren zurück, die „von außen“ auf die Gemeinde einwirken. So seien allein bei den Schlüsselzuweisungen, der Gewerbesteuer und der Einkommenssteuer Mindereinnahmen in Höhe von 452 000 Euro zu verzeichnen.

Für 2010 kündigte Schmidt einen „strikten Sparkurs“ mit einem „strengen Sparhaushalt“ an, da nicht abzusehen sei, wann sich die abzeichnende wirtschaftliche Erholung auch bei den Kommunen einstellen wird. Schmidt rechnet aufgrund der hohen Steuerkraft der Gemeinde im Jahr 2008 durch den Finanzausgleich für nächstes Jahr mit höheren Umlagezahlungen an den Landkreis und einem Minus von etwa 1,8 Millionen bei den Schlüsselzuweisungen auf etwa 82 000 Euro.

von Gianfranco Fain

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