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Arbeitsprozesse optimieren

Auszubildende Arbeitsprozesse optimieren

Erfolgreich aus dem Wettbewerb von Hessenmetall hervorgegangen sind Auszubildende der Eisengießerei Fritz Winter und der Viessmann-Werke.

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In der Kategorie Produktionsablauf und Logistik gewann ein Team der Fritz Winter Eisengießerei. Jürgen Kümpel (links) und Sebastian Hühn (rechts) gratulierten Stefan Thiermann, Lisa Winter, Lisa Otte und Maximillian Vorberg.Foto: Gerd Scheffler

Quelle: © GERD SCHEFFLER

Marburg. Drei Auszubildenden-Teams aus der Region sind bei einem Innovationswettbewerb von Hessenmetall unter den zehn Finalisten gelandet. Der Arbeitgeberverband der hessischen Metall- und Elektroindustrie fördert mit dem Wettbewerb ,,M+Eine Zukunft“ Projekte zur Produkt- und Produktionsverbesserung. Besonders interessiert waren die Jugendlichen an der Optimierung von Arbeitsprozessen und Energieeffizienz. Die Wettbewerbsbeiträge der Finalisten haben voll überzeugt, wie die Jury-Vorsitzenden Friedrich Avenarius und Joachim Jungbluth erklärten: ,,Eine Industrie mit derart innovativem Nachwuchs ist bestens für den Wettbewerb im Markt gerüstet.“

Die Stadtallendorfer Eisengießerei Fritz Winter hat sich gleich mit zwei verschiedenen Projekten qualifiziert: In der Kategorie ,,Produktionsablauf und Logistik“ sicherte sich die Eisengießerei mit dem Projekt ,,Save-Move-Robotik-Integration“ einen Platz im Finale. Das Projekt entwickelte sich durch einen Großauftrag von 500000 speziellen Bremsscheiben, für den der Betrieb eine dritte Kerneinlegestation benötigte, die in den laufenden Arbeitsprozess integriert werden kann. Da der Betrieb eine solche Kerneinlagestation nicht hatte, war der ,,Save-Move-Roboter“ die optimale Lösung. Durch das präzise Einlegen der Kerne vom ,,Save-Move-Roboter“ könne der Auftrag ohne Qualitätsverlust erfüllt werden, und das 3-Zonen-Sicherheitssystem ermögliche es den Mitarbeitern, mit dem Roboter zusammenzuarbeiten, wodurch wiederum mehr Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, erklärten die Erfinder.

Mit einem Projekt zur ergonomischen Arbeitsweise, sicherte sich der Stadtallendorfer Betrieb einen weiteren Platz im Finale. ,,Das Projekt soll die Belastungen der Mitarbeiter und ihre Arbeitsbedingungen verbessern, denn durch die gute Auftragssituation des Betriebes, müssen die Mitarbeiter ein hohes Maß an Belastbarkeit und Motivation aufbringen, was sich auf längere Zeit auf deren Gesundheit auswirken kann“, so die Azubis, die dieses Mehrschichtmodell entwickelten.

Die Viessmann Werke Allendorf (Eder) gingen mit dem Projekt ,,Total flow Factory - die Viessmann Lernfabrik“, der Kategorie ,,Administration und Personalmanagement“ ins Finale. Das Projekt soll die einzelnen Tätigkeitsbereiche innerhalb der Viessmann Werke verbinden. Bisher waren technische und kaufmännische Auszubildende durch verschiedene Aufgaben und Räumlichkeiten voneinander getrennt. ,,Die Lernfabrik soll diese Situation beseitigen, denn wenn kaufmännische und technische Auszubildende miteinander arbeiten, können sie sich kennen lernen und mehr über die Aufgabenfelder der anderen Fachbereiche lernen, sodass sie die Prozesse im Unternehmen ganzheitlich verstehen können“, sagen die vier Auszubildenden und Projektentwickler.

Das Finale ist am 19. Februar in Frankfurt.

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