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Arbeitsmarktmonitor für Marburg

Marktanalyse Arbeitsmarktmonitor für Marburg

„Das Ziel ist, die Dynamik und Entwicklungen des regionalen Arbeitsmarktes transparenter darzustellen“, erklärte Waldemar Droß, Leiter der Marburger Arbeitsagentur im OP-Gespräch.

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Die Marburger Agentur für Arbeit veröffentlichte erstmals einen Arbeitsmarktmonitor für die Region.

Quelle: Michael Acker

Marburg. Er betonte weiter: „Im Arbeitsmarktmonitor werden vorhandene Daten in einer neuen Form zusammengeführt. Er liefert Informationen über Entwicklungspotenziale der Region.“

Der regionale Arbeitsmarktmonitor ist ein neues Analy-seinstrument der Bundesagentur für Arbeit (BA). Er gibt an, welche Chancen, Risiken und Besonderheiten es im Marburger Arbeitsagenturbezirk gibt. Er ist laut Droß das Ergebnis einer ersten lokalen Überprüfung. Die Ergebnisse für den Arbeitsagenturbezirk Marburg lassen sich mit Landes- und Bundesergebnissen vergleichen.

Daraus ergibt sich, wo die Stärken und Schwächen des Arbeitsagenturbezirks Marburg liegen, und zwar in Bezug auf die wirtschaftliche Situation, die demografische Entwicklung, die soziale Lage und die Bildungslage.

In den Wirtschaftszweigen „Verarbeitendes Gewerbe“ sowie „Gesundheits- und Sozialbereich“ weist der Agenturbezirk Marburg einen deutlich höheren Anteil sozialversicherungspflichtig Beschäftigter (SvB) aus als der Bund. Von den insgesamt 75 587 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Agenturbezirk sind knapp 30 Prozent im verarbeitenden Gewerbe tätig und knapp 20 Prozent im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Beschäftigungsquote liegt am unteren Ende der Landesspannweite und ist weit geringer als im Bundesdurchschnitt. Sehr hoch ist sie bei den Älteren von 55 bis 64 Jahren.

von Michael Acker

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der OP.

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