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Arbeitsgericht Marburg auf dem Prüfstand

Justizministerium Arbeitsgericht Marburg auf dem Prüfstand

Die Pläne, das Marburger Arbeitsgericht mit dem Gießener zusammenzulegen, werden laut Justizministerium gerade noch geprüft. Eine Entscheidung falle Mitte des Jahres.

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Das Marburger Arbeitsgericht soll vielleicht geschlossen werden. Das hessische Justizministerium prüft derzeit, ob und wie bei Gerichten gespart werden kann.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Mit einem Dringlichkeitsantrag wandten sich die Fraktionen der SPD und Bündnis90/Die Grünen am Freitag an das Marburger Stadtparlament. Darin forderten die Parteien, dass der Magistrat sich für den Erhalt des Marburger Arbeitsgerichtes und der Arbeitsplätze einsetze (die OP berichtete). Wie die Pressesprecherin des Justizministeriums, Dagmar Döring, am Freitag auf Nachfrage der OP mitteilte, prüft die Landesregierung derzeit, ob und wie durch die Zusammenlegung von Arbeitsgerichten Synergien erzielt und Geld eingespart werden kann.

„Selbstverständlich kann es dann auch zu der Zusammenlegung des Marburger Arbeitsgerichtes mit dem in Gießen kommen“, sagte Döring. Eine Entscheidung dafür oder dagegen falle Mitte des Jahres. Der Marburger Arbeitsrichter Michael Schneider betonte gegenüber der OP, dass er hoffe, dass es nicht zu einer solchen Verschmelzung der Arbeitsgerichte komme. „Die Arbeitsgerichte sind den Menschen viel präsenter. Vor dem Arbeitsgericht landet man eher als vor dem Strafgericht. Deshalb sollten sie auch in der Fläche erhalten bleiben“, sagte Schneider. Das Marburger Arbeitsgericht habe bereits eine Stellungnahme zur Raum- und Personalsituation beim Ministerium eingereicht.

von Katharina Kaufmann

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