Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland Arbeitsgericht Marburg auf dem Prüfstand
Landkreis Hinterland Arbeitsgericht Marburg auf dem Prüfstand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:50 26.02.2010
Das Marburger Arbeitsgericht soll vielleicht geschlossen werden. Das hessische Justizministerium prüft derzeit, ob und wie bei Gerichten gespart werden kann. Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Mit einem Dringlichkeitsantrag wandten sich die Fraktionen der SPD und Bündnis90/Die Grünen am Freitag an das Marburger Stadtparlament. Darin forderten die Parteien, dass der Magistrat sich für den Erhalt des Marburger Arbeitsgerichtes und der Arbeitsplätze einsetze (die OP berichtete). Wie die Pressesprecherin des Justizministeriums, Dagmar Döring, am Freitag auf Nachfrage der OP mitteilte, prüft die Landesregierung derzeit, ob und wie durch die Zusammenlegung von Arbeitsgerichten Synergien erzielt und Geld eingespart werden kann.

„Selbstverständlich kann es dann auch zu der Zusammenlegung des Marburger Arbeitsgerichtes mit dem in Gießen kommen“, sagte Döring. Eine Entscheidung dafür oder dagegen falle Mitte des Jahres. Der Marburger Arbeitsrichter Michael Schneider betonte gegenüber der OP, dass er hoffe, dass es nicht zu einer solchen Verschmelzung der Arbeitsgerichte komme. „Die Arbeitsgerichte sind den Menschen viel präsenter. Vor dem Arbeitsgericht landet man eher als vor dem Strafgericht. Deshalb sollten sie auch in der Fläche erhalten bleiben“, sagte Schneider. Das Marburger Arbeitsgericht habe bereits eine Stellungnahme zur Raum- und Personalsituation beim Ministerium eingereicht.

von Katharina Kaufmann

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

Der Verein Kinderzentrum Weißer Stein hat im stadteigenen Gebäude in der Gladenbacher Ringstraße 32 eine Frühförderstelle eingerichtet.

25.02.2010

Die Jungfernfahrt für sein Unikat hatte sich ein 24-jähriger Modellbauer vermutlich etwas anders vorgestellt. Schon auf dem Weg zum ersten Test stoppte die Polizei Biedenkopf ihn auf seinem selbstgebauten, motorbetriebenen Bierkasten.

25.02.2010

Die ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Silke Tesch muss im Zuge der Ypsilanti-Affäre nicht mit einer Verschärfung ihrer Parteistrafe rechnen. Diese Überzeugung vertrat am Mittwoch ihr Rechtsbeistand gegenüber der OP.

24.02.2010
Anzeige