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Arbeit der Fallmanager beeindruckt

Marburg Arbeit der Fallmanager beeindruckt

Der hessische Minister für Bundesangelegenheiten besuchte gestern die Kreisverwaltung und ließ sich dort über die Arbeit des Kreisjobcenters (KJC) informieren.

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Der hessische Minister für Bundesangelegenheiten, Michael Boddenberg (Mitte) ließ sich von Landrat Robert Fischbach (von links), Kreisjobcenter-Leiterin Andrea Martin, Fallmanagerin Sandra Käss, Erstem Kreisbeigeordneten Dr. Karsten McGovern und Kreisjobcenter-Leiter Joachim Hikade die Arbeit des Kreisjobcenters erklären.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. „Hier wird sehr erfolgreich gearbeitet, und es gibt einige Einrichtungen, beispielsweise die Jobakademie, die mehr oder weniger einzigartig sind“, lobte Michael Boddenberg, hessischer Minister für Bundesangelegenheiten, die Arbeit des Marburger Kreisjobcenters. Er sei nicht für die Pauschalierung, sondern wolle, dass den Hartz-IV-Empfängern faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt eingeräumt werden. „Natürlich müssen sie dafür auch ihre Leistung bringen. Im Marburger Kreisjobcenter werden sie individuell betreut und ihren Fähigkeiten entsprechend individuell beraten und gefördert“, ergänzte Boddenberg beeindruckt.

Zuvor hatte er sich von Fallmanagerin Sandra Käss eingehend über das in Marburg praktizierte integrierte Fallmanagementsystem informieren lassen. 104 sogenannte Fallmanager betreuen im Kreisjobcenter Marburg die rund 10 500 erwerbsfähigen Hilfeberechtigten. „Ein Fallmanager macht die Leistungsbearbeitung ebenso wie die Vermittlung in Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung“, erläuterte Käss das System. Das bedeute ein KJC-Kunde werde individuell aus einer Hand betreut und so „über kurz oder lang in Arbeit integriert“.

von Katharina Kaufmann

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