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Apotheker bangen um den Nachwuchs

PTA-Schule in Marburg Apotheker bangen um den Nachwuchs

Die Schule für pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA), die Marburger Apotheker im vergangenen Jahr gerettet hatten, steht nun erneut vor der Schließung – es mangelt wieder an Schülern.

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Ein Apothekenschild leuchtet am Abendhimmel. Geht das Licht für die Ausbildung von Apotheken-Personal bald ganz aus? In Marburg bangen die PTA-Schule und die PKA-Berufsschulklasse wegen fehlender Bewerber um ihre Existenz.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Es ist der Hilferuf einer ganzen Branche: Nicht nur in Marburg, sondern in ganz Deutschland ringen derzeit Fachschulen für pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) ums Überleben.

Gerade erst musste die PTA-Schule in Minden die Schließung zum September 2013 verkünden. Eigentlich dachten die Apotheker aus Marburg, sie wären dem entkommen. In einer vorbildlichen Aktion hatten sie im vergangenen Jahr für das Weiterbestehen ihrer PTA-Schule in Marburg gekämpft und genug Schüler für eine neue Klasse gefunden. Nun droht der Schule erneut das Aus. Denn wieder fehlt es an Bewerbern.

„Wir konkurrieren da natürlich mit den Unternehmen, die ihren Auszubildenden ein Gehalt zahlen, während bei uns die Schüler Geld mitbringen und ihre Ausbildung selbst finanzieren müssen“, erklärt Thorsten Junk das Dilemma, in dem die Apotheker stecken. Er hatte die Initiative zur Rettung der Marburger PTA-Schule im vergangenen Jahr ins Leben gerufen.

von Katharina Kaufmann

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