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Ansporn für die musikalische Arbeit

„TonART“ Ansporn für die musikalische Arbeit

TonART“ ist ein würdiger Träger des Dr.-Berthold-Leinweber-Preises. Darin waren sich alle Gäste des Festaktes einig. Der Frauenchor untermauerte dies am Donnerstag mit zahlreichen Darbietungen.

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Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim überreichte der „TonART“-Vorsitzenden Uli Etzelmüller den Kulturpreis für den Chor.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Den gut 200 Besuchern bot Gladenbachs neuer Kulturpreisträger bewährte und neu einstudierte Chorliteratur. Heidi Ströher und Dirk Kessler begleiteten den Chor gesanglich bei Liedern wie „You‘ve got a friend“. Die beiden Solisten glänzten auch gemeinsam mit Simone Jung beim Vortrag des Evergreens „Thank you for the music.“ Als Überraschungsgast brachte der Männergesangverein (MGV) Gladenbach drei Lieder zu Gehör. Dessen Vorsitzender Ralf Lüttebrandt sagte in seinem Grußwort: „Wir betrachten uns ein wenig als Geburtshelfer des Frauenchors.“

Wenn die Kinder größer würden, dann wollten sie auf eigenen Füßen stehen. Er erinnerte damit an die Gründung des Chores 1998 unter dem Dach des MGV und dessen Selbstständigkeit als „TonART Gladenbach“ seit November 2008. „Alte Liebe rostet nicht“, befand „Ton-ART“-Vorsitzende Uli Etzelmüller und kündigte an: „Ich bin mir sicher, dass man uns künftig öfter gemeinsam auf der Bühne sehen wird.“ „Wenn ich zwei Stunden vor denen gepowert habe, ist mein Akku wieder voll“, beschrieb Dirigentin Simone Jung die Chorproben. Seit 2005 gibt sie bei „TonART“ den Takt an.

Den mit 1 000 Euro dotierten Dr.-Berthold-Leinweber-Preis überreichte Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim. „Es ist immer wieder eine große Freude, den stets engagierten und hochmotiviert auftretenden Sängerinnen mit ihrem großen Liedrepertoire zuzuhören“, sagte der Bürgermeister. Er trug auch die Laudatio des Stadtverordnetenvorstehers Hans-Hermann Ullrich vor, der wegen einer Erkrankung nicht kommen konnte. „Junge, flotte, peppige Musik, die Spaß macht, bestimmt das Repertoire des Frauenchors“, lobte der Parlamentschef.

von Hartmut Berge

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