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Hinterland Anlieger sind unzufrieden mit Entscheidung
Landkreis Hinterland Anlieger sind unzufrieden mit Entscheidung
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20:17 20.07.2009
Die Schlossallee- und die Klipsteinstraßen-Bewohner warten auf den Bescheid-Eingang der Anliegerbeiträge. Archivfoto

Gladenbach. Viele Anlieger wollen die Entscheidung des Stadtparlaments, das mehrheitlich gegen eine Änderung des Abrechnungssystems abgestimmt hat, nicht tatenlos hinnehmen.

Man warte ab, sagt Irmtraut Zintl, die zusammen mit ihrem Mann Hubert in der vordersten Reihe steht, wenn es darum geht, das bisher zugrundeliegende Abrechnungssystem zu überdenken. Wobei sich Zintls bei einer Änderung keine Vorteile verschaffen. Ihnen geht es um das Abstellen der Ungleichbehandlung.

Denn in den zwei Straßen, die saniert werden sollen, zahlen Anlieger zum Teil das 3,5-fache ihrer gegenüberliegenden Nachbarn. In Zahlen ausgedrückt zahlen manche Anlieger zwischen 15.000 bis 20.000 Euro mehr für die sanierte Straße. „Das ist moralisch nicht vertretbar“, sagt Zintl.

Man erwartet die Anliegerbescheide. Sollten darin nur Abschlagszahlungen aufgeführt sein, sieht Zintl den Handlungsspielraum des Anliegerzusammenschlusses eingeschränkt. Dann könnten sie erstmal nichts gegen die Berechnung nach den Geschossflächen unternehmen. Aber Widerspruch einlegen, das wollen die Gegner des geltenden Abrechnungssystems auf jeden Fall. Man überlege, sich weiter zu organisieren und gegebenenfalls eine Sammelklage einzureichen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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