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Angebot in Kindergärten ist flexibler

neue Gebührensatzung Angebot in Kindergärten ist flexibler

Mit Beginn des neuen Jahres tritt in Biedenkopf eine geänderte Gebührensatzung in Kraft, bei der Eltern Betreuungsmodule auswählen können.

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Erzieherin Ursula Oey mit zwei der Kleinsten der Kindergruppe „Strubbellies“.

Quelle: Archivfoto

Biedenkopf. Bürgermeister Joachim Thiemig erläuterte den Stadtverordneten, dass mit der Änderung der Gebührenordnung Betreuungsmodule eingeführt werden, wobei die Träger die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten frei gestalten und somit dem Elternwunsch nach Flexibilität Rechnung tragen können. Somit seien die Öffnungszeiten der Einrichtungen familienfreundlicher und attraktiver.

Bei den neuen Gebührensätzen käme das „Betreuungsmodul B“ dem bisherigen Angebot am nächsten und werde deshalb –  wie bisher –  mit einer Gebühr von 115 Euro angeboten.

Thiemig machte aber darauf aufmerksam, dass nicht jede Kindertageseinrichtung verpflichtet sei, alle neuen Module, die von der Agentur „KiTa3K“ erarbeitet worden seien, zu übernehmen. Und er gab an, dass dies noch vertraglich geregelt werden müsse.

Die CDU-Fraktion begrüßte die Umstellung auf Module, denn diese seien familienfreundlicher und sorgen, da sich mehrere Kommunen der Ausarbeitung der Agentur „KiTa3K“ anschließen würden, für einheitliche Strukturen innerhalb der beteiligten Kommunen.

Die Benutzungsgebühr beträgt seit dem 1. Januar für das Einzelkind einer Familie bei einer Betreuungszeit von 22 bis 29 Wochenstunden 100 Euro (Modul A), 115 Euro (Modul B) bei einer Betreuungszeit von 29 bis 36 Wochenstunden, 130 Euro (Modul C) bei einer Betreuungszeit von 36 bis 43 Wochenstunden  und 145 Euro (Modul D) bei einer Betreuungszeit von 43 bis 50 Wochenstunden.

Für das Modul H, das nur für Hortkinder gilt, werden Gebühren in Höhe von 80 Euro monatlich fällig und schließt eine Betreuungszeit bis 15 Wochenstunden ein.

Einstimmig beschloss das Biedenkopfer Parlament dann noch sowohl den Entwurf eines ersten Nachtrages zur Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeiten, als auch den Entwurf der Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Biedenkopf und den Entwurf der Satzung über die Gebühren für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Biedenkopf.

Auf die Anfrage von Heinz Olbert (Bürgerblock) zum Sachstandes über die Einführung eines BID-Kennzeichen für Verkehrsmittel, berichtete Bürgermeister Thiemig, dass die Schritte eingeleitet seien, eine Entscheidung noch ausstehe.

von Klaus Peter

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