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Analyst glaubt nicht an Fusion von Rhön

Universitätsklinikum Analyst glaubt nicht an Fusion von Rhön

JPMorgan hat Rhön-Klinikum von „Neutral“ auf „Underweight“ (Untergewicht) abgestuft und das Kursziel von 17,85 auf 10,90 Euro gesenkt.

Marburg. Eine Fusion oder Übernahme des Klinikbetreibers sei angesichts der unterschiedlichen Interessen der Großaktionäre zumindest kurz- bis mittelfristig sehr unwahrscheinlich, schrieb ein Analyst gestern, wie mehrere Medien erklärten. Wenn Analysten „untergewichten“ empfehlen, sollten diese Aktien einen kleineren Anteil am Portfolio haben als andere Aktien, sprich: Unter „Underweight“ versteht man eine teilweise Verkaufsempfehlung einer Aktie.

Die Rhön-Aktie schloss gestern bei 15,20 Euro nach 15,54 Euro am Vortag.

Die Nachricht wird auch in Marburg mit großem Interesse verfolgt: Rhön betreibt das privatisierte Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM). Im vergangenen Jahr waren Übernahmeversuche gescheitert. Unternehmensgründer und Aufsichtsratschef Eugen Münch fädelte die Übernahme der von ihm geschaffenen Rhön-Klinikum AG durch den Gesundheitskonzern Fresenius ein. „Allein, beim großen Wurf übersah der 67-Jährige eine Petitesse: Er hält nur rund 13 Prozent der Aktien an dem Klinikriesen“, stichelt die „Wirtschaftswoche“ und kürte Münch zu den schlechten Managern des Jahres.

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