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Hinterland An die Tonne kommt jetzt ein Mikrochip
Landkreis Hinterland An die Tonne kommt jetzt ein Mikrochip
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21:47 16.08.2011
Stefanie Schneider zeigt einen Chip, wie er demnächst an allen der rund 120.000 Müllgefäße im Gebiet des Müllabfuhrzweckverbandes Biedenkopf montiert wird. Quelle: Archiv

Breidenbach. Allen Beteiligten bringt die Umstellung auf ein chipbasiertes Identifikationssystem nur Vorteile, so stellt Ninette Engel-Rezzonico die bevorstehende Ausstattung der Müllbehälter im Gebiet des Müllabfuhrzweckverbandes Biedenkopf dar.

Die Geschäftsführerin erläuterte am Dienstag mit Projektleiterin Stefanie Schneider das Verfahren, das die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle weg von manuell geführten Listen, hin zu einer computerunterstützten Bestandsverwaltung der rund 120.000 Tonnen im Zweckverbandsgebiet führt.

Durch das neue Behälter-Identifikationssystem, im Fachjargon Identsystem genannt, wird der MZV für seine Kunden „schneller und besser“ Auskünfte geben und auf Beschwerden sowie Umstellungen reagieren können, ist Schneider überzeugt.

Das alles soll ein Mikrochip von der Größe einer Ein-Euro-Münze bei etwa vierfacher Dicke ermöglichen. Tausende dieser Datenspeicher werden ab September von Mitarbeitern einer externen Firma an die rund 120.000 Tonnen im Verbandsgebiet von Biedenkopf und Wohratal im Norden bis Lohra im Süden montiert – arbeitstechnisch nennt sich dies „bechippen“.

Der Datenspeicher beinhalte ausschließlich eine 16-stellige Zahl, die beim Entleeren elektronisch erfasst und stündlich an die MZV-Geschäftsstelle übermittelt wird. Dort wird der Tonnen-Code mit den weiteren Daten zusammengeführt, „verheiratet“, wie Schneider das nennt, womit die Entleerungsdaten dem Kunden zugeordnet werden.

von Gianfranco Fain

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Hinterlandausgabe der OP und bereits am Dienstagabend auf Ihrem iPad.

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