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Hinterland Am Ende findet Hubert seinen Frieden
Landkreis Hinterland Am Ende findet Hubert seinen Frieden
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18:17 22.03.2012
Ehefrau Isolde (Ulrike Ullrich-Weigand ) machte sich schick für ihren Liebsten.Foto: Sascha Valentin
Buchenau

Hubert hier, Hubert da! Der arme Pantoffelheld steht bei seiner Frau gehörig unter der Fuchtel. Hauptfigur Hubert Eiermann, gespielt von Hartmut Weigand, war allerdings weniger nach Lachen zumute: Nicht genug, dass es in der eigenen Eierkocherfabrik schon seit langem nicht mehr rund läuft - auch zu Hause steht der Arme unter der Fuchtel seiner herrschsüchtigen Ehefrau Isolde (Ulrike Ullrich-Weigand), die trotz des finanziellen Notstands nichts Besseres zu tun hat, als sich den lieben langen Tag die Fingernägel zu lackieren und genüsslich Sekt zu schlürfen.

Zu allem Überfluss besitzt der Hausdrache dann auch noch die Frechheit, nach einem Hausmädchen (Karin Immel) zu verlangen, die ihr ein bisschen von ihrer Arbeit abnehmen soll. Und dann hegt Isolde da noch ein kleines Geheimnis: Sie hat eine Affäre mit einem anderen Mann.

Bevor Hubert jedoch dahinter kommt und sich im vom unterdrückten Pantoffelhelden zum Herrn des Hauses empor schwingt, sorgten die Buchenauer Laiendarsteller beim Publikum für reichlich Lacher und Beifall.

Da glaubt die penetrante Nachbarin (Irene Weber) den lieben Hubert des Ehebruchs überführen zu können, weil der mit einer jüngeren Dame einen Stundenlohn für gewisse Dienste vereinbart, und merkt dabei nicht, dass der eigene Göttergatte (Lothar Gebert) die nachbarliche Couch für sportliche Übungen mit dem Dienstmädchen missbraucht.

Die wiederum hat längst ein Auge auf den Sohn (Alexander Muth) geworfen, steckt den Liebesbrief aber aus Versehen dem lüsternen Herrn Papa in die Jacke. Dann ist da auch noch Opa Klappstock (Markus Wilhelm), der statt des Klempners im Freudenhaus anruft, um die lockeren Kontakte in der Küche reparieren zu lassen und sogar noch einen Bankraub inszeniert, um die finanzielle Schieflage seiner Familie wieder gerade zu rücken.

Angesichts solch drolliger Typen und zweideutiger Gags war es eine Freude, den Buchenauer Darstellern bei ihrem munteren Spiel zuzuschauen. Sie steuerten zielsicher von einem Fettnäpfchen ins nächste, bevor sich am Ende doch alles aufklärte und auch der gute Hubert endlich seinen wohlverdienten Frieden im Kreise der Familie fand.

von Sascha Valentin

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