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Altenverser stellen Begegungsstätte vor

Gemeinschaftsprojekt Altenverser stellen Begegungsstätte vor

Die Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend nutzte der Altenverser Ortsvorsteher Wolfgang Spies, um den Mitgliedern des Lohraer Parlaments den Stand der Planungen für die Spiel- und Begegnungsstätte im Baugebiet „Auf der Sünde“ des Ortsteils vorzustellen.

Altenvers. Dort hatte die Gemeinde der Dorfgemeinschaft nach langen Diskussionen einen Bauplatz mitten im Baugebiet zur Verfügung gestellt, den die Altenverser anstatt des vom Gemeindevorstand favorisierten Geländes für einen Spielplatz am Rande des Baugebietes haben wollten. Hintergrund war, dass der Ortsbeirat eine Spiel- und Begegnungsstätte ins Spiel gebracht hatte, auf der sich alteingesessene und neue Dorfbewohner näher kommen können.

Nachdem die Gemeindevertretung den Platz bewilligte und die Formalien erledigt waren, hatte der Ortsvorsteher für den Ortsbeirat zu Zusammenkünften eingeladen, um Ideen und Anregungen für eine solche Begegnungsstätte zusammenzutragen. Die Ergebnisse präsentierte Spies nun den Gemeindevertretern, und betonte, dass das kein endgültiger Stand sei: die Entwicklung solle weiterleben, die Aufteilung und die Ausgestaltung des Platzes könne sich durchaus noch ändern oder erweitert werden.

Spies zeigte eine Grafik auf der das mit Geräten wie Rutsche oder Sandkasten bestückte Gelände zu sehen war. Es wird gegliedert in Bewegungs- und Ruhezonen. So ist unter anderem gedacht, einen Erdhaufen zu bilden, der Schutz vor den Ostwinden gibt und zugleich für die Kinder mit Rohren zum Durchkrabbeln versehen wird.

Das Ganze wird an den Kopfseiten von einem 1,50 Meter hohen Maschendrahtzaun umschlossen, der Rest mit einem Tor und einem Holzzaun versehen. Das Tor sei schon gespendet worden, berichtet Spies, und die Bretter für den Zaun sollten von Kindern und Eltern selbst gestaltet werden, damit dieser „optisch locker“ aussieht.

Für die ersten Arbeiten habe man schon Kontakt zu ortsansässigen Firmen aufgenommen, erklärte der Ortsvorsteher. So soll als erstes die Wiese, die das Gelände im Moment noch ist, begradigt und hergerichtet werden.

Zu den Kosten erklärte Spies, dass im Haushalt der Gemeinde 6000 Euro vorgesehen seien, wovon das Organisationsteam im Moment etwa 3000 Euro verplant habe.

Neben den Tätigkeiten bei der Herrichtung des Platzes durch freiwillige Helfer, gibt es für die Bevölkerung noch eine Möglichkeit, sich zu beteiligen. „Spiel- und Begegnungsstätte ist ewig lang“, wies Spies auf die bisherige Bezeichnung, den Arbeitstitel, hin.

Deshalb gibt es einen Wettbewerb, um einen „griffigen Namen“ für den Platz zu finden. Vorschläge können bis zum 31. Mai an den Ortsbeirat gerichtet werden.

von Gianfranco Fain

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