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Altenverser Wehr legt Kataster an

Übung des Ernstfall Altenverser Wehr legt Kataster an

Die Freiwillige Feuerwehr Altenvers erstellt derzeit ein Kataster mit Dächern, auf denen eine Photovoltaik-Anlage installiert ist. Ziel ist es, im Brandfall die Anlage schnell vom Stromnetz zu nehmen.

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Arbeiter montieren Module auf einer Photovoltaikanlage. Diese Anlagen auf Hausdächern oder Scheunen können für Feuerwehrleute zum Risiko werden. Schon geringe Lichtmengen können lebensgefährliche Spannungen erzeugen – in Verbindung mit Löschwasser ist das eine bedrohliche Mischung.

Quelle: Stefan Puchner/dpa

Altenvers. Es ist ein zeitintensives Unterfangen, das sich die Altenverser Brandschützer zur Aufgabe gemacht haben. Die Feuerwehr des Lohraer Ortsteils will alle Besitzer von Photovoltaik-Anlagen aufsuchen, um vor Ort zu ermitteln, wo und wie die Anlage im Ernstfall ausgeschaltet wird.

Die Ehrenamtlichen haben Formblätter entwickelt, in denen sie notieren, wo der Aus-Schalter ist und lichten sowohl den Standort der Wechselrichter, als auch die Leitungen, die von der Anlage dorthin führen, ab. Die Loseblattsammlung wird in einen Ordner abgeheftet, der in dem Einsatzfahrzeug der Wehr deponiert werden soll, damit die Feuerwehrleute im Ernstfall schnell Zugriff auf die Unterlagen haben.

Das Thema Schnelligkeit war für Andreas Scharnagel, Markus Schmidt (stellvertretender Wehrführer) und Steffen Naumann (Wehrführer) auch der Grund dafür, warum sie sich für die Handzettel und gegen das Abspeichern der Daten auf einem Notebook entschieden haben. Bis ein Computersystem hochgefahren ist oder bis man feststellt, dass vielleicht der Akku leer ist, könnte es im Notfall schon zu spät sein.

von Silke Pfeifer-Sternke

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