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„Alte Schule“ liegt voll im Plan

Rodenhausen „Alte Schule“ liegt voll im Plan

Bereits zu Silvester fand die erste Veranstaltung in dem alten Gebäude statt. In diesem Jahr soll das Obergeschoss ebenfalls in Eigenleistung hergerichtet werden.

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Die „Alte Schule“ in Rodenhausen.

Quelle: Ruprecht

Rodenhausen. Im renovierten, neu eingerichteten und durch einen Ofen beheizten Raum im Erdgeschoss der alten Schule veranstaltete der Rodenhäuser Förderverein seine Mitgliederversammlung.

Die Stabilisierung eines maroden Dachbalkens und Feinputzarbeiten ließ der Verein von Fachfirmen erledigen, alles andere schaffen die Vereinsmitglieder in Eigenleistung, berichtete Vorsitzender Hans Walter Bopper. I

Das Ensemble mit alter Schule und Gehöften sowie der Kirche gleich am Ortseingang sei schon jetzt ein Blickfang, sagte Bopper. Vertreter der Denkmalschutzbehörde, die die Renovierungsarbeiten finanziell unterstützte, hätten darauf hingewiesen, dass die Sandsteine des Haus-Sockels von der Farbe befreit werden müssten, sonst gingen diese kaputt, berichtete Bopper. 

Die Silvesterparty war die erste Feier, die in der „Alten Schule“ stattfand. Theke und Bestuhlung kauften die Rodenhäuser in Marburg. Die Rodenhäuserin Rosemarie Wolny stellte zwei Landschaftsbilder als Leihgabe zur Verfügung. Die Erste Beigeordnete der Gemeinde kündete an, dass sich Mitglieder des Gemeindevorstands und der Gemeindevertretung demnächst die „Alte Schule“ ansehen wollen. Das Haus habe die Gemeinde unter Wert verkauft, was Begehrlichkeiten bei Vertretern aus anderen Ortsteilen wecke, sagte Rosemarie Wolny.

Bei der Diskussion über die Nutzung des Hauses wurden Vorschläge gesammelt. Wolny erinnerte an die Intention des Vereins, das Haus als Generationentreffpunkt zu nutzen und schlug regelmäßige Kinderveranstaltungen mit Brettspielen, Vorlesen und Bastelangeboten vor. Dazu könne man im Obergeschoss ein Regal mit Büchern und Brettspielen aufstellen, sagte Wolny.

Die regelmäßigen Arbeitseinsätze am Freitagnachmittag für das Haus hätten sich bewährt und sollen so beibehalten werden, sagte Bopper. Samstags soll der Raum zum allgemeinen Treffpunkt mit Thekendienst geöffnet werden, und das Haus könne für Familienfeiern gemietet werden.

von Anita Ruprecht

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