Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
„Alles steht voll und überall ist Mehl“

Bottenhorn „Alles steht voll und überall ist Mehl“

Die Kinder des Kindergartens „Heidenest“ in Bottenhorn berichten über ihre Erfahrungen in der „Weihnachtsbäckerei“.

Voriger Artikel
Modelleisenbahn zieht immer noch
Nächster Artikel
Zukunft beginnt erst ein Jahr später

Aus ihren Erfahrungen in der Weihnachtsbäckerei berichten aus dem Bottenhorner Kindergarten „Heidenest“ (von links) Tim Luca Acker, Julia Jauernig, Martin Dittmann, Tabea Müller, Ole Christian Lang und Lena Schneider.

Quelle: Adrianna Michel

Bottenhorn. Als die Kinder des Bottenhorner Kindergartens das Stichwort „Weihnachtsbäckerei“ hören, stimmen sie das gleichnamige Kinderlied zu singen an. Minutenlang trällern sie mit viel Begeisterung das Lied, das zu jeder Weihnachtsfeier im Kindergarten gehört.

Der vierjährige Ole Christian Lang erzählt, dass seine Oma das Lied immer im „Radio“ hören würde, daher könne er es so gut singen.

Es stellt sich heraus, dass alle Kindergartenkinder mit ihren Eltern an Weihnachten backen. Die fünfjährige Julia Jauernig backt mit ihrer Mutter immer Plätzchen. Zu ihrer „Weihnachtsbäckerei“ gehöre ein Backbuch, aus dem ihre Mutter die Zutaten vorliest.

Ole Christian schreit dazwischen, dass er immer Schokopünktchen auf die Plätzchen machen würde. Ole Christian erinnert sich aber auch genau an die Zutaten seiner Plätzchen: „Zusammen mit meiner Mama geben wir Eier, Butter, Mehl und Zucker in eine Schüssel. Später wird dann der Teig ausgestochen“, erklärt Ole Christian. Die sechsjährige Lena Schneider erinnert sich, dass in den Teig ihrer Plätzchen, die wie Sterne aussehen, noch Zitronensaft hineinkommt.

Plätzchen, die wie Monde aussehen, backt dagegen Martin Dittmann. Die Mondform mache der Sechsjährige mit seinen Fingern und am Ende würde er die halbrunden Plätzchen mit Puderzucker bestreuen, teilt Martin mit. Dass Smarties der „Renner“ bei den Kleinen sind, bestätigt spätestens die vierjährige Tabea Müller, die mit ihrer Mutter anstelle von Plätzchen Muffins backt. „Am meisten Spaß macht mir, wenn ich zum Schluss Gesichter aus Smarties auf die Muffins machen darf“, sagt Tabea.

Über ein regelrechtes Chaos in der Küche berichtet Julia: „Wir brauchen beim Backen immer eine Schüssel, ein Rührgerät, Messer und eine Rolle. Alles steht voll und überall ist Mehl“.

von Adrianna Michel

Mehr lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr