Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland Ärger wegen Raserei
Landkreis Hinterland Ärger wegen Raserei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:01 04.02.2013
Auf der Ortsdurchfahrt in Bellnhausen darf man nicht schneller als 30 Kilometer in der Stunde fahren. Der Ortsbeirat erwägt die Anschaffung einer eigenen Tempo-Info-Tafel. Fotos: Hartmut Berge

Bellnhausen. Geht es nach dem Wunsch des Ortsbeirates Bellnhausen, dann wird an der Kreisstraße eine Geschwindigkeitsanzeigetafel fest installiert.

Ortsvorsteher Michael Thomas berichtete in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates, dass im vergangenen Jahr eine Geschwindigkeitsmessung im Ortsbereich Bellnhausen im Bereich der Landesstraße vorgenommen wurde. Der schnellste Pkw-Lenker wurde dabei in der 30er Zone mit einer Geschwindigkeit von 58 km/h gemessen.

Um verkehrsberuhigend einzuwirken, sei bereits im vergangenen Jahr auch im Ortsbeirat über die Installation einer Geschwindigkeitsanzeigetafel diskutiert worden. Damals sei auch in Erwägung gezogen worden, diese, sofern die Stadt Gladenbach die kompletten Kosten dafür nicht übernimmt, durch Spenden aus der Bürgerschaft oder Vereinen mitzufinanzieren. Die Kosten für solch eine fest installierte Geschwindigkeitsanzeigetafel seien seitens der Stadt mit 2550 Euro beziffert worden. „Ein solches Messgerät würde sich sicherlich positiv auf das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer auswirken“, sagte Thomas. Der Ortsbeirat beschloss, dass der Ortsvorsteher sich bei der Stadt darüber informiert, ob diese die Gesamtkosten oder nur einen Teil der Kosten übernimmt. Sollte nicht eine komplette Kostenübernahme durch die Stadt erfolgen, müsse geprüft werden, ob Spenden aus Vereinen und Bürgerschaft aufgebracht werden könnten.

Kreisstraße 112 istin marodem Zustand

Der Ortsvorsteher sprach auch den maroden Zustand der Kreisstraße K 112 im Stadtbereich Bellnhausen an. Auf diese Situation habe er den Magistrat der Stadt im vergangenen Jahr schriftlich aufmerksam gemacht, mit der Bitte, bei dem Baulastträger vorstellig zu werden, damit eine Sanierung der Fahrbahn erfolgt. Am 22. August 2012 habe er die Information erhalten, dass der Wunsch des Ortsbeirates an „HessenMobil“ weiter geleitet worden sei. Leider sei bis zum heutigen Tage noch nichts passiert, bedauerte der Ortsvorsteher.

Weiter teilte Michael Thomas mit, dass die Wünsche des Ortsbeirates bei der Erstellung des Bebauungsplanes „Zum Hasenkippel“ berücksichtigt worden seien. Er rechne damit, dass im Sommer dieses Jahres in diesem Areal Baurecht entsteht. Außerdem gab der Ortsvorsteher bekannt, dass im Frühjahr dieses Jahres die Eingangstüre im Dorfgemeinschaftshaus erneuert wird, die alte ist irreparabel verzogen.

Wünsche des Ortsbeiratessind noch nicht erfüllt

Den Haushaltsplanentwurf 2013 der Stadt Gladenbach nahm der Ortsbeirat zur Kenntnis. Ortsvorsteher Thomas teilte dazu mit, dass die Wunschliste des Ortsbeirates Bellnhausen sowohl für den Haushaltsplan 2012 als auch für das neue Zahlenwerk nicht berücksichtigt worden sei.

Das Gremium, dass in diesem Jahr Wünsche für den Haushalt 2011 in Erfüllung gehen. Konkret geht es um die Beseitigung von Schäden auf städtischen Straßen in Bellnhausen, die Sanierung der Allnamauer sowie einen Stromanschluss für die Friedhofshalle samt der Anschaffung von Lautsprechern. Außerdem sei es dringend notwendig, den Friedhofsparkplatz, die Friedhofswege zu befestigen und die Heizungsanlage im Dorfgemeinschaftshaus zu sanieren.

Weiterhin hofft der Ortsbeirat, dass „HessenMobil“ die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten an der K 112 im Bereich Bellnhausens in diesem Jahr erledigt.

von Klaus Peter

Nachdem die Stadt Gladenbach in ihrem Haushalt 2013 schon mit Mehreinnahmen aus neuen stationären "Blitzern" plant, fordert der Ortsbeirat des Kernorts schärfere Kontrollen des ruhenden Verkehrs.

06.02.2013

Der traditionelle Faschingsball des TV Hartenrod eröffnete den Reigen der Narren-Feiern im Hinterland. Die Stimmung in der vollen Volkshalle war bei Musik, Tänzen, Sketchen und Büttenreden gut.

03.02.2013

Pfarrer Jonathan Schwarz wurde in sein Amt eingeführt. Er betreut das Pfarramt I vorübergehend in Vollzeit, nachdem die Tätigkeit seiner Ehefrau während ihrer Elternzeit ruht.

03.02.2013