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„Achsenbrecher“ werden gefüllt

Dautphe „Achsenbrecher“ werden gefüllt

Der neuerliche Schneefall hat den Zeitplan der Gemeinden über den Haufen geworfen. So wie in Dautphe muss überall im Hinterland die Bestandsaufnahme der Straßenschäden verschoben werden.

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Zwei Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Dautphetal füllen ein Loch in einer Straßendecke in Friedensdorf mit Kaltbitumen. Bis die Witterung eine ordentliche Ausbesserung zulässt, muss das Provisorium halten.

Quelle: Gianfranco Fain

Dautphe. Erst Ende April rechnet beispielsweise Harald Becker vom Bauamt der Gemeinde Dautphetal mit einem vollständigen Überblick über die Schäden, die Schnee und Frost des harten Winters an den Straßen samt Gehsteigen und Bordsteinanlagen der Gemeinde angerichtet haben. Alle Gemeinden des Hinterlandes rechnen damit, dass sie aufgrund des harten Winters erheblich mehr Geld für die Reparatur von Straßen aufbringen müssen, als sie in den Haushalten für dieses Jahr vorgesehen haben (die OP berichtete).
Da aufgrund der Witterung nachhaltige Reparaturen noch nicht möglich sind und die Hersteller von Bitumen ihre Produktion auch noch nicht angefahren haben, beschränken sich die Mitarbeiter der gemeindlichen Bauämter und der Straßenmeisterei auf Flickarbeiten. Als „Achsenbrecher“ bezeichnet Becker die großen oder tiefen Löcher, die jetzt mit Kaltbitumen, das als Sackware vorhanden ist und bei Kontakt mit Sauerstoff aushärtet, gefüllt und mit Splitt überdeckt werden. Somit kommen die Gemeinden ihrer Sicherungspflicht nach.

von Gianfranco Fain

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