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Abschied vom Fernmeldezug

Holzhausen Abschied vom Fernmeldezug

Der Fernmeldezug der freiwillligen Feuerwehren besteht seit 50 Jahren. Die Jubiläumsfeier wurde zugleich zum Abschiedsfest. Die Kommunikationseinheit wird nach 50 Jahren aufgelöst.

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Holzhausen. Lob und Abgesang verkörperte Landrat Robert Fischbach als oberster Vorgesetzter des Fernmeldezugs bei der Jubiläumsveranstaltung Mitte des vergangenen Monats in der Kulturscheune des Dautphetaler Ortsteils.
Fischbach hob den teils freiwilligen Einsatz der Mannschaft hervor und lobte ihren selbstlosen Einsatz im Dienste des Nächsten. Zugleich erläuterte der Landrat, dass für den vor der Auflösung stehenden Fernmeldezug IV/11 in Ebsdorfergrund etwas Neues aufgebaut werden soll.

Zur gemeinsamen Feier mit Bilderabend kamen die 10 noch lebenden der 25 Gründungsmitglieder. Karl-Heinz Donges, der viele Jahre der Jüngste in der Mannschaft war, schilderte noch einmal die Gründung in den 60er Jahren. Damals kamen alle Mitglieder aus der Feuerwehr und hofften auf neue Fahrzeuge für ihre Wehr. Da es aber nirgendwo in Hessen so viele Freiwillige gab wie in Biedenkopf und Holzhausen, wurde der Fernmeldezug aufgestellt und in Holzhausen stationiert. Erster Zugführer wurde Walter Debus, sein Stellvertreter Siegfried Knappmann. Aus Biedenkopf wurden 8 Kameraden hinzugezogen von denen 5 noch leben. Der heutige Zugführer Ingo Debus, der Sohn von Walter Debus, lud zur Feier ein, die mit dem Gesangsstück „Das Funkerlied“ in den gemütlichen Teil des Abends überging.

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