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AFK kritisiert Stadt und Land Hessen

Jahreshauptversammlung AFK kritisiert Stadt und Land Hessen

In der Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises für Kommunal- und Wirtschaftsfragen forderte Vorsitzender Jan-Bernd Röllmann das Beibehalten der Gewerbesteuerhebesätze in Marburg.

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Die Präsidentin der Philipps-Universität Marburg erläuterte während der Jahreshauptversammlung des AFK Marburg die geplanten Etatkürzungen des Landes Hessen.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2009 blickten die Mitglieder des Arbeitskreises für Kommunal- und Wirtschaftsfragen (AFK) Marburg während ihrer Jahreshauptversammlung am Mittwochabend zurück. „Wir haben nun insgesamt 66 Mitgliedsbetriebe, die rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigen“, verkündete der Vorsitzende, Jan-Bernd Röllmann, nicht ohne Stolz. Das verdeutliche einmal mehr die Bedeutung des AFK Marburg.

Während Röllmann die Stadt Marburg im vergangenen Jahr noch für die Senkung der Gewerbesteuer lobte, übte er am Mittwoch starke Kritik an den Plänen der Stadt, die Sätze im Jahr 2011 wieder von 370 auf 380 Prozent anzuheben: „Ich denke, ein Zickzack-Kurs in diesem Punkt ist das falsche Signal der Marburger Politik an die Wirtschaft“, sagte er. Die wirtschaftliche Lage sei immer noch „hochgradig labil“, Planungssicherheit deshalb umso wichtiger für die Zukunft. Der Weg der Entlastung der Unternehmen müsse in allen Bereichen konsequent weitergegangen werden.

Ausdrücklich unterstützte der AFK Marburg die Forderungen der Philipps-Universität Marburg an das Land Hessen, die geplanten Etatkürzungen für Universitäten zurückzunehmen. Das machte Röllmann in seinem Jahresbericht deutlich: „Die Landesregierung muss begreifen, dass derartige Einschnitte nicht mehr verkraftbar sind. Gegen Sparen in Zeiten knapper Kasse ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Aber man darf die Universitäten nicht kaputtsparen“, betonte der AFK-Vorsitzende.

von Katharina Kaufmann

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