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88 Stände beim „Tag der Regionen“

Großveranstaltung 88 Stände beim „Tag der Regionen“

Der „Tag der Regionen“ findet am Sonntag, 7. Oktober, zum 14. Mal statt. Von 10 Uhr bis 18 Uhr gibt es in der Volkshalle in Ehringshausen und auf der angrenzenden „Tuchbleiche“ viel zu erleben. Die Veranstalter erwarten bis zu 3 000 Besucher.

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Für den „Tag der Regionen“, der in diesem Jahr am 7. Oktober in Ehringshausen stattfindet, werben (von links): Margot Schneider (Landkreis Marburg-Biedenkopf), Marianne Weyel (Gemeinde Ehringshausen), Carola Heimann (Naturpark Lahn-Dill-Bergland), Ehrings

Quelle: Klaus Peter

Ehringshausen. Der Tag der Regionen sei die bundesweit größte Kampagne für Regionalität, nachhaltiges Wirtschaften sowie soziales und ökologisches Handeln, erklärte Carola Hei­mann, Bereichsleitung Tourismus des Vereins Naturpark Lahn-Dill-Bergland. Dieser richtet am Sonntag, 7. Oktober, gemeinsam mit der Gemeinde Ehringshausen den „Tag der Regionen“ aus. Die Organisatoren erwarten rund 3000 Besucher.

Das Naturparkfest präsentiert laut Heimann, die regionale Vielfalt in Ehringshausen. Unter dem Motto „Mein Naturpark - Zukunft durch Nähe“ möchte der Naturpark am „Tag der Regionen“ Zusammenhänge zwischen einer funktionierenden Nahversorgung im ländlichen Raum und der Lebensqualität einer Region hervorheben.

88 Aussteller präsentieren sich und es werden verschiedene Mitmachaktionen geboten. Buntes Markttreiben lädt zum Bummeln ein, bei dem Geschenkideen verwirklicht werden können, aber auch Selbstgenähtes, wie Strick- und Häkelware oder auch Kunsthandwerk kann erworben werden. Regionale Köstlichkeiten runden das Angebot ab. Auch zahlreiche heimische Direktvermarkter werden ihre Produkte vor Ort anbieten.

Auf der Bühne tritt unter anderem der Schlagersänger Michelle aus Biebertal auf, der Menschen mit Behinderungen Mut macht. Es wird Mundart gesprochen und auch gesungen, und viele Vereine zeigen ihr Können.

Der „Tag der Regionen“ startet um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Volkshalle. Um 11 Uhr wird die Veranstaltung offiziell durch den gastgebenden Bürgermeister Jürgen Mock, dem Vorsitzenden des Vereins Region Lahn-Dill-Bergland, Bernd Schmidt, und den Landräten und Schirmherren der Veranstaltung, Wolfgang Schuster (Lahn-Dill-Kreis) und Robert Fischbach (Landkreis Marburg-Biedenkopf) eröffnet. Bei dieser Gelegenheit findet auch die Urkundenübergabe an die Naturparkbotschafter statt.

Gemeinsam mit der Künstlerin Hannelore Gassen wird mit den Besuchern ein Lahn-Dill-Bergland-Mosaik gestaltet. Die Landesvereinigung Milch lädt zur Mitmachaktion „Buttern für Kinder und Erwachsene“ ein. Auch ein Korbflechter lässt das alte Handwerk lebendig werden.

Des Weiteren werden zahlreiche selbst gefertigte Produkte zum Verkauf angeboten. Auch stehen schmackhafte Produkte, wie Pflaumenhonig, Hausmacher Wurst, Obstbrände, Backhausbrot oder Bio-Chutneys, an den Ständen zum Erwerb bereit. Ein umfangreiches Essensangebot sowie Kaffee und Kuchen runden das kulinarische Angebot ab.

Auch für die jüngsten Besucher gibt es ein Programm. Es lebt von bunter Vielfalt, bei der auch die Kinder der Dünsbergschule mit „Schnettwittchen auf Platt“ und den „Bachstrooße Boys“ ihr Mundartrepertoire vorstellen. Zahlreiche Künstler komplettieren das umfangreiche Unterhaltungsprogramm.

Bürgermeister Mock berichtet, dass für diesen Tag spezielle Besucherparkplätze am Schul- und Sportzentrum, am Bahnhof und am Parkplatz der Firma Küster ausgewiesen werden und rund um die Volkshalle abgesperrt werde. Er bestätigte, dass sich die Gemeinde Ehringshausen präsentieren und sich auch zukünftig im Naturpark Lahn-Dill-Bergland stärker engagieren wolle.

Margot Schneider vom Landkreis Marburg-Biedenkopf betont, dass am Tag der Regionen die Heimat mit ihren Besonderheiten bewusster gemacht werden soll, wobei natürlich auch der Wertschöpfungsgedanke eine Rolle spielt.

Jutta Garth (Lahn-Dill-Kreis) berichtet, dass der „Tag der Regionen“ in den vergangenen Jahren in der Region enorm an Zulauf gewonnen habe. Nachdem vor zehn Jahren noch 15 Verkaufsstände ihre Produkte angeboten hätten, seien diese nunmehr auf 88 gestiegen.

von Klaus Peter

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