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Hinterland 700 Wanderer erklimmen den Rimberg
Landkreis Hinterland 700 Wanderer erklimmen den Rimberg
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17:43 01.05.2012
Das Team des Hessischen Rundfunks interviewt auf der Suche nach Geschichten rund um den Rimberg Zeitzeugen. Derweil genießen Tizian (von links), Julian, Nadine und Claus Peter Petri die Aussicht vom Rimbergturm.Fotos: Salomé Weber
Damshausen

„Das ist ein sehr schöner Ausflugsplatz. Wir kommen gerne auch außerhalb der Feiertage hierher“, sagt Rolf Voigt und blickt von der obersten Plattform des Rimbergturms auf die Landschaft. Adolf Möhl, der neben Voigt steht, ergänzt lachend: „Wir sind extra hierher gekommen, obwohl es in Cölbe heute auch ein Fest von der Feuerwehr gibt, aber da gehen wir später noch hin.“

Die beiden Männer sind von Cölbe beziehungsweise Caldern auf den Rimberg gewandert und genießen nun, wie rund 700 weitere Besucher, die Aussicht vom 24 Meter hohen Rimbergturm, verköstigen sich mit warmen Speisen und kalten Getränken oder tauschen sich mit Bekannten aus.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und der Anzahl der Besucher. Die Leute berichten sogar, es seien noch viele Wanderer zu uns unterwegs“, erzählt Florian Erle, Schriftführer des Fördervereins Rimbergturm.

Unter die Wanderer mischen sich auch ein Regisseur, eine Kamerafrau und ein Tontechniker vom Hessischen Rundfunk. Im Rahmen einer Sendereihe über die schönsten Aussichtstürme in Hessen befragen sie unter anderem Zeitzeugen, die die Konflikte um den Rimberg zwischen Bürgern aus Damshausen und dem angrenzenden Caldern miterlebt haben. „Heute sind die Wogen geglättet und unser Förderverein ist ein Zeichen dafür, dass die Bürger aus Damshausen und Caldern zusammenarbeiten“, sagt Erle.

Der Förderverein Rimberg wurde im Jahr 2006 gegründet, seitdem seien die Feiern am 1.Mai und am 3. Oktober zu einer Tradition geworden, erzählt der Schriftführer weiter und fügt hinzu: „Die Leute kommen gerne hierher und freuen sich über unser kulinarisches Angebot. Vielleicht liegt die bleibende hohe Anzahl der Besucher aber auch am Wetter, mit dem wir bislang immer Glück hatten“.

Eine Besonderheit im Rahmenprogramm ist das selbstgebackene Brot aus dem Backhaus am Rimberg. Die Einnahmen gehen direkt an den Förderverein der Burgbergschule, der mit den Einnahmen das Lernen der Schüler sowie ihre soziale und emotionale Entwicklung fördern will und in diesem Jahr, am 15. Mai, sein 40-jähriges Bestehen feiert.

Ein weiteres kulinarisches Highlight ist der „Eiscreme-Mann“, der mit einem blauen Kleintransporter auf den Rimberg gefahren kommt und dort unter den hungrigen Wanderern viele Abnehmer findet.

Neben den Menschen gibt es auch einige Tiere, die den Weg zum Rimberg auf sich nahmen, so zum Beispiel Stromer, Noah, Heidi und Mira vom Haflingerhof in Göttingen. „Wir waren drei Stunden unterwegs. Es hat richtig Spaß gemacht, aber jetzt sind die Ponys froh, dass sie sich ein wenig erholen können“, erzählt die Reitschülerin Paula Bischoff, während die Haflinger das frische Grün zwischen den Bäumen abgrasen, aber auch die ein oder anderen hellgrünen Blätter der Buchen nicht verschmähen.

Obwohl die Veranstaltung früher als geplant begann - „die ersten Gäste kamen bereits um 10.15 Uhr, also 45 Minuten früher als vorgesehen“, berichtet Erle - bleiben die meisten Wanderer bis zum Ende und lassen den ersten Mai gemeinsam ausklingen.

von Salomé Weber

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