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500 Winter-Mitarbeiter streiken

Tarifverhandlungen 500 Winter-Mitarbeiter streiken

Gut 500 Mitarbeiter der Eisengießerei Fritz Winter GmbH & Co. KG beteiligten sich am Dienstag an einem erneuten Warnstreik der IG Metall. Mit Plakaten, Trillerpfeifen und Tröten zogen sie eine Stunde lang durch die Innenstadt und machten lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam.

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Rund 500 Beschäftigte beteiligten sich am Dienstag am Warnstreik bei der Eisengießerei Fritz Winter in Stadtallendorf.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. Die IG Metall fordert in den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie Einkommenserhöhungen von 6,5 Prozent sowie mehr Mitbestimmung beim Einsatz von Leiharbeitnehmern und die unbefristete Übernahme von ausgebildeten Fachkräften nach der Lehrzeit. Die Arbeitgeber haben bislang drei Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 14 Monaten angeboten (die OP berichtete).

Doch nicht nur in Stadtallendorf legten Arbeiter der Metall- und Elektroindustrie am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden nieder: Bis zum Mittag beteiligten sich bundesweit rund 53000 Beschäftigte aus rund 290 Betrieben an den vorübergehenden Arbeitsniederlegungen. Seit Ende der Friedenspflicht am 28. April zählte die Gewerkschaft damit mehr als 750000 Streikteilnehmer von rund 3200 Betrieben aus ganz Deutschland. Für Mittwoch sind weitere Warnstreiks geplant.

Unterdessen begannen am Dienstag auch die Gespräche über einen Tarifabschluss für Baden-Württemberg, der für die übrigen Bezirke Pilotcharakter haben könnte, wie eine IG-Metall-Sprecherin erklärte. Kommt es dort nicht zu einer Einigung, kann es laut Gewerkschaft noch vor Pfingsten zu einer Urabstimmung und zu regulären Streiks ab nächster Woche kommen.

von Katharina Kaufmann

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