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41650 Euro für die Beratung

Arbeitsgericht 41650 Euro für die Beratung

Ein außergewöhnlicher Fall beschäftigte am Freitag das Arbeitsgericht Marburg. Es ging um die Honorarforderung einer Anwaltskanzlei.

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Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg . Das Marburger Arbeitsgericht entschied am Freitag im Streit zwischen der Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG und einer Frankfurter Anwaltskanzlei, um deren Honorar. 41 650 Euro muss Winter nun an die Rechtsanwaltskanzlei Ullrich und Partner zahlen, die den Betriebsrat des Unternehmens im vergangenen Frühjahr bei den Verhandlungen zum Abbau von 533 Stellen beraten hatte (die OP berichtete). In Rechnung gestellt hatten die Anwälte der Stadtallendorfer Eisengießerei auf Basis des Streitwerts von 6,6 Millionen Euro ein Honorar von rund 141 000 Euro. Der Geschäftsleitung des Unternehmens war das eindeutig zu viel. Sie ging von einem Gegenstandswert des Interessensausgleichs von etwa 106 000 Euro
aus. Demnach habe die Kanzlei nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz auch nur einen Anspruch auf ein Honorar von 2 581 Euro.

Mehr lesen Sie in der Samstagsausgabe der OP.

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