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Hinterland 4000 Bücher warten auf Leser
Landkreis Hinterland 4000 Bücher warten auf Leser
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19:45 25.04.2012
Der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Dr. Karsten McGovern (von links), Schulleiter Dr. Roland Germonprez und Bürgermeister Joachim Thiemig erläuterten die Zusammenarbeit der Schul- und Stadtbibliotheken. Foto: Sophie Cyriax
Biedenkopf

Mit einer Festrede von Kinderbuchautor Andreas Steinhöfel sowie einer Feierstunde wurde die neue Stadt- und Schulbücherei in Biedenkopf offiziell eingeweiht. Dr. Roland Germonprez, Leiter der Stadtschule, Biedenkopfs Bürgermeister Joachim Thiemig sowie der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern bezeichneten die Zusammenlegung von Stadt- und Schulbücherei als wegweisenden Schulterschluss, von dem alle Beteiligten profitieren.

Ende der vergangenen Jahres war die Stadtbücherei aus dem Rathaus in die Bibliothek der Stadtschule umgezogen. Seit Anfang Januar können kleine und große Bücherfreunde in den modernisierten Räumen das Angebot mit mehr als 4000 Titeln nutzen.

Sowohl Germonprez, als auch Thiemig freuen sich über den eingeschlagenen gemeinsamen Weg. „Unsere Kooperation ist rundum erfreulich und erfolgreich“, sagte Germonprez, und Thiemig nannte die Vorteile der Zusammenarbeit. So wurden beispielsweise die Öffnungszeiten ausgeweitet, die Besucher können unter deutlich mehr Büchern und einer größeren Themenvielfalt ihre Auswahl treffen. Außerdem hatte der Landkreis als Schulträger bei der Zusammenlegung die Räume in dem ehemaligen Forsthaus saniert. Einen „hervorragenden Eindruck“ mache die Stadt- und Schulbücherei, lobte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern mit Blick auf die hellen und großzügigen Räume. „Das ist ein Ort, an den man gerne kommt“, sagte er und ergänzte: „Die Schule und die Stadt Biedenkopf könnten davon profitieren, dass eine gemeinsame Bibliothek viel mehr Leben mit sich bringt.“

Der vielfach ausgezeichnete Kinderbuchautor Andreas Steinhöfel hatte als Festredner die offizielle Einweihung eingeleitet. Bevor er Ausschnitte aus seinen Werken las, umriss Steinhöfel die Besonderheiten von Büchereien und ließ die Besucher dabei ein ums andere Mal schmunzeln - beispielsweise, als er Büchereien mit einem „Dixi-Klo“ verglich. „Beides sind öffentliche, dabei allerdings sehr intime Orte.“

von Sophie Cyriax

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