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39 Kinder heben ab in die Lüfte

Ferienspass 39 Kinder heben ab in die Lüfte

Informationen über Segel- und Motorflug bildeten den Einstieg vor dem Rundflug mit der einmotorigen DR 400.

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Pilot Günther Müller lässt in seiner DR 400 die Ferienpass-Copiloten Justin Bernhardt, Nils Klingelhöfer und Johannes Grundler vor dem Start noch einmal winken.

Quelle: Ingrid Lang

Hirzenhain. Insgesamt 39 Ferienpasskinder aus der Gemeinde Dautphetal waren zu Gast beim Segelflieger-Club Hirzenhain (HiHai), der seit einigen Jahrzehnten als Gastgeber an den Ferienspielen der Gemeinden Eschenburg, Dietzhölztal, Angelburg und Dautphetal mitwirkt.

Die in zwei Gruppen aufgeteilten Dautphetaler Kinder begleiteten die drei Betreuer Uwe Koch, Ralf Debus und Timo Willershäuser. Zuerst sahen sich die Teilnehmer einige Segelflugzeuge an. Achim Schneider vom Club erklärte ihnen wie ein Segelflieger in die Höhe gezogen wird und dass bei dem einzigen und modernsten Flieger dem Discus 2cT sogar ein Motor ausgeklappt werden kann. Dieser Motor dient als Heimkehrhilfe mit dem der Pilot bei sehr schwacher oder keiner Thermik noch eine Strecke von etwa 370 Kilometern zurücklegen kann. Von diesem Motor, dessen Rotorblätter sich nur durch den Wind bewegen, waren die Kinder fasziniert.

Das Team des Clubs beantwortete auch Fragen der Kinder, bevor es in die Luft ging. Bei strahlend blauem Himmel startete Pilot Günther Müller seine Remorqueur DR 400/180R des Baujahrs 1977 mit jeweils drei Kindern. Gemeinsam zum Rundflug starteten die beiden 11-jährigen Justin Bernhardt und Nils Klingelhöfer sowie der 9-jährige Johannes Grundler aus Dautphe. Als sie nach zirka 15 Minuten wieder landeten zeigten sie sich begeistert, denn sie hatten ihren Heimatort Dautphe aus der Luft gesehen und sogar ihre Häuser in denen sie wohnen. Auch hatte Nils unterwegs einen ganz blauen See in Form einer „8“ entdeckt, konnte ihn aber leider nicht zuordnen.

Ganz schön mulmig sei es ihnen geworden als der Pilot eine Kurve in Schieflage geflogen sei. Mit dem Satz „der Flug war richtig cool“ bekundeten sie einhellig ihre Meinung. Auch die Frage, ob sie wieder fliegen würden, antworten sie schnell mit „ja“, aber auch mal gerne mit dem Segelflieger.

Schon mehrmals geflogen ist der 13-jährige Jonas Müller aus Mornshausen und auch Eric Jacobi aus Silberg. Seinen ersten Flug in einem Motorflieger erlebte mit 10 Jahren Ruben Philemon Becker aus Mornshausen der ebenso wie seine beiden Begleiter begeistert war. Um die Mittagszeit startete der Motorflieger zum letzten Mal mit den Betreuern Debus und Willershäuser sowie der 7 Jahre alten Carolin Weiss aus Wolfgruben. Auch Carolins Zittern am frühen Morgen ist nach dem Flug wo man alles aus der Vogelperspektive sehen kann, verflogen. Sie will im nächsten Jahr wieder fliegen. Langeweile kam für die Ferienpasskinder keine auf, denn die Betreuer hatten einige Spiele und Bälle mitgenommen so dass die Kinder sich in der Wartezeit austoben konnten.

von Ingrid Lang

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