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30 Meister erhalten ihre Briefe

Ehrung 30 Meister erhalten ihre Briefe

30 neue Handwerksmeister erhielten am Freitag Abend im Historischen Rathaussaal in Marburg ihren Meisterbrief - der berechtigt sie nun unter anderem dazu, Nachwuchs auszubilden.

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In drei Gruppen überreichten Kreishandwerksmeister Helmut Henkel und Kammerpräsident Heinrich Gringel den frisch gebackenen Kraftfahrzeugtechnikermeistern ihre Briefe.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. „Meister zu werden, ist schon etwas besonderes. Das gilt für das Handwerk genauso wie für den Sport“ - Kreishandwerksmeister Helmut Henkel schwor die frisch gebackenen Jungmeister in seiner Ansprache auf das Handwerk und dessen Arbeit, aber auch auf die eigene erbrachte Leistung ein. In feierlichem Rahmen übergab er am Freitagabend erstmals im Historischen Rathaussaal die Meisterbriefe an insgesamt 30 Handwerker aus sieben Gewerken: „Machen Sie jetzt auch noch den Betriebswirt. Satteln Sie auf den Meister noch etwas drauf. Das Lernen hört nie auf“, forderte Henkel die Männer und Frauen auf. Zuvor hatte er sie und die Gäste der von der Kreishandwerkerschaft Marburg und ihren Innungen ausgerichteten „Meisterfeier“ auf eine Reise in die Vergangenheit mitgenommen, um zu erklären, woher das Handwerk kommt.

In die Vergangenheit nahm auch Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel die Jungmeister und ihre Begleiter mit: Er erklärte, den baulichen Werdegang des Rathauses. „Das steht heute noch so wie es früher konzipiert wurde. Das ist eine Leistung des Handwerks“, lobte er, während der Präsident der Handwerkskammer Kassel, Heinrich Gringel, der mit Henkel gemeinsam die Meisterbriefe überreichte, betonte, dass man in Marburg auf jedem Meter von Handwerk umgeben sei. „Das Handwerk ist die stabilste Säule der deutschen Wirtschaft - und Sie sollten stolz sein, dazu zu gehören“, sagte er.

von Katharina Kaufmann

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