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Hinterland 26.000 Euro belasten den Förderverein
Landkreis Hinterland 26.000 Euro belasten den Förderverein
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21:19 21.02.2011
Mehr als 600 Arbeitsstunden waren im vergangenen Jahr nötig, um das Freibad in Dautphe durch den Umbau des Funktionsgebäudes attraktiver zu gestalten. Quelle: Privatfotos

Dautphe. Mit dem Verlauf der vergangenen Saison zeigten sich die Schwimmbadförderer sehr zufrieden. Obwohl das Bad aufgrund der Umbauarbeiten nur 50 Tage geöffnet war, wurden das Vorjahresergebnis um mehr als 2.000 Euro übertroffen.

Das sei auch darauf zurückzuführen, dass die Mitglieder vorübergehend den Verkauf am Kiosk übernahmen, erklärte Carola Burk. Bisher war dafür ein Pächter zuständig. Nun überlegen die Vorstandsmitglieder, den Verkauf auch künftig vereinsintern zu regeln, um so die Einnahmen zu steigern.

„Wir haben gemerkt, dass das leistbar ist und dass einiges dabei rumkommt“, stellte Wiebke Wege fest. Angesichts Schulden in Höhe von über 26.000 Euro könne der Verein das Geld gut gebrauchen, fügte auch Herwig Wege hinzu. Die Mitglieder sahen das allerdings kritischer. Sowohl Ingo Jesberg, als auch David Müller warnten vor den Belastungen, die es mit sich bringe, den Kioskbetrieb in Eigenregie zu organisieren. „Dafür braucht man viele Helfer und wir wissen, wie schwer es ist, die zu gewinnen“, gab Müller zu bedenken.

Das große Thema des vergangenen Jahres war freilich der Umbau des Funktionsgebäudes auf dem Schwimmbadgelände und dabei vor allem die Renovierung der Küche und des Kiosks. Allein dafür seien mehr als 600 Stunden Arbeit zusammengekommen, betonte Frank Klingelhöfer. Zusammen mit den anderen Arbeiten, die zur Saisonvorbereitung und dem Badebetrieb nötig waren, steige die Zahl der Arbeitsstunden weiter an. Alle Helfer hätten mit ihrem Einsatz dazu beigetragen, dass das Bad erneut ein Stück attraktiver wurde, woran auch die Bürger beteiligt waren, die sich an der Spendensammlung beteiligten. Dabei kamen fast 12.000 Euro zusammen. „Das ist eine große Gemeinschaftsleistung, mit der wir nicht gerechnet hatten“, betonte Carola Burk.

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