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Altes Gemüse in frischem Gewand

Kürbismarkt Altes Gemüse in frischem Gewand

Der Kürbismarkt setzte zum 26. Mal farbenfrohe 
Akzente auf dem
 Gladenbacher Marktplatz. Kürbisse, Gräser, Kräuter und Blumen tauchten das
 Zentrum in ein herbstlich-buntes Gewand.

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Der Marktbrunnen war in ein herbstliches Kleid aus Kürbissen, Gräsern, Kräutern und Blumen gehüllt. Diese Besucherinnen aus Kirchvers und Wieseck deckten sich mit Kürbissen ein.

Quelle: Ingrid Lang

Gladenbach. Der Gladenbacher Marktbrunnen in seiner Steinoptik setzte die herbstliche Vielfalt in Szene. Er bildete einmal mehr den Mittelpunkt des mittlerweile 26. Kürbismarktes des Gewerbevereins Gladenbach und der Gärtnerei Kurz aus Bellnhausen. So mancher Besucher kam nicht mehr aus dem Staunen heraus. „Herrlich!“, kommentierte eine Besucherin den Anblick des Brunnens, der hinter der bunten Dekoration förmlich verschwand. Am frühen Morgen hatten Brigitte und Stephan Kurz mit ihren Helfern den Marktplatz entsprechend in Szene gesetzt.

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich mit 
typischen Herbstblumen und -gräsern einzudecken, um damit der Jahreszeit entsprechende Akzente in Haus und Garten zu setzen. Neben der Pflanzenpracht waren jedoch die Kürbisse die Hauptdarsteller des Marktes. Sie begegneten den Besuchern in den unterschiedlichsten Formen und Zuständen: als ganze Früchte zur weiteren Verarbeitung oder als lustige Figuren mit breit grinsenden Mündern. Die Figuren sowie die Gestecke hatten die Frauen des Obst- und Gartenbauvereins gebastelt und boten sie zum Kauf an.

Neben den optischen Reizen luden sie die Besucher aber auch dazu ein, die Vielfalt der Kürbisse kulinarisch zu entdecken. Reißenden Absatz fand die Kürbissuppe, das Chili con Kürbis und Waffeln mit oder ohne Kürbismus. Sie ließen die Gäste auch den Brotaufstrich in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen kosten – stets mit einem Hauch Kürbisgeschmack.

Für den Kürbismarkt hatten die Frauen 80 Kilogramm Kürbisse zu Suppe und Chili verarbeitet, sechs Kilogramm zu Mus und zudem 350 Gläser Marmelade eingekocht.

Außerdem bewiesen die bekannten Kürbismusikanten des Obst- und Gartenbauvereins (Foto: Lang), dass Kürbisse nicht nur hübsch aussehen und gut schmecken, sondern auch anderweitig eingesetzt werden können. Auf ihren eigenwilligen Instrumenten stimmten sie unter anderem „Wochenend‘ und Sonnenschein“ an. Für ihren Beitrag ernteten die Musiker kräftigen Applaus. Einer Besucherin erläuterte Paul Drösch, dass die Musikinstrumente aus einer besonderen Sorte Kürbisse (Kalebassen) gefertigt werden. Sie werden nach der Ernte getrocknet, anschließend werden daraus Musikinstrumente.

Darüber hinaus hatten sich auf dem Marktplatz eine Reihe weiterer Aussteller versammelt, wie Lutz Schmidt, der die Besucher mit Käsespezialitäten verwöhnte. Rainer Föth ließ sich von den Besuchern über die Schulter schauen und zeigte, wie seine Holzarbeiten entstehen. Er sägt Holzfiguren, stellt Hochbeete und Blumenständer her und fertigt Tische und Bänke. Die Schulgarten-AG der Europaschule bot frische Waffeln und selbst geerntete Kartoffeln sowie Holunder-Apfeltee an.

von Ingrid Lang 
und Sascha Valentin

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