Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland 21-Jährige überzeugt in allen Bereichen
Landkreis Hinterland 21-Jährige überzeugt in allen Bereichen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:48 12.07.2012
Als erste Stipendiatin beglückwünschte Vorstandsmitglied Ralph Kehl (links) gemeinsam mit dem Leiter des Personalmanagements Gerhard Ursprung die 21-jährige Doreen Henkel aus Speckswinkel. Quelle: Katharina Kaufmann
Kirchhain

Ihr Lachen ist ansteckend, die Mimik offen und freundlich. Voller Stolz verkündet Doreen Henkel: „Ich will Betriebswirtschaftslehre studieren, am liebsten an der Fachhochschule Gießen.“ Die 21-jährige Speckswinklerin steht in der Kirchhainer Geschäftsstelle der VR Bank HessenLand vor Vorstandsmitglied Ralph Kehl und dem Leiter des Personalmanagements, Gerhard Ursprung, und lässt sich gratulieren. „Sie sind diejenige, die das erste VR-Bank-Stipendium bekommt“, sagt Kehl und schüttelt die Hand der jungen Frau.

Im März hatte die Genossenschaftsbank das Stipendium erstmals ausgeschrieben, mit dem Ziel, Fachkräfte im Geschäftsgebiet, also den Landkreisen Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder und Vogelsberg, zu fördern und dort zu binden (die OP berichtete). Das Stipendium läuft in drei Phasen ab: Es wird zunächst als zinslose Studienfinanzierung in monatlichen Raten à 250 Euro für die Dauer der Fortbildung, maximal aber vier Jahre, ausgezahlt. Zudem werden die Zahlungen nicht mit Leistungen aus dem BaföG verrechnet.

Im Anschluss an die Weiterbildung - die sowohl ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule, als auch der Besuch einer Techniker-/Meisterschule oder ähnliches sein kann - folgt die Orientierungsphase von zwei Jahren. Findet der Stipendiat in dieser Zeit eine Arbeitsstelle in der Region und tritt dort für mindestens drei Jahre ein ununterbrochenes Arbeitsverhältnis an, wandelt sich die zinslose Studienfinanzierung in ein Vollstipendium um, sprich es muss nichts zurückgezahlt werden. Nimmt der Stipendiat eine Anstellung außerhalb der Region an, muss die zinslose Studienfinanzierung zurückgezahlt werden.

Wie Doreen Henkel von dem Stipendium erfahren hat? „Meine Oma hat den Artikel aus der OP ausgeschnitten und mir gegeben mit den Worten: Vielleicht ist das ja was für dich“, antwortet die Industriekauffrau.

Und so war es auch. Unter den insgesamt sechs Bewerbern um das erste VR-Bank-HessenLand-Stipendium hat sie sich durchgesetzt. „Wir haben drei Blickrichtungen begutachtet“, erklärt Gerhard Ursprung: „Einmal die Bedürftigkeit der Bewerber, sprich, wie nötig haben sie unsere Unterstützung. Dann haben wir nach der Begabung geschaut und zuletzt nach dem sozialen Engagement.“ Schließlich sollen junge beziehungsweise junggebliebene Talente aus der Region mit dem Stipendium gefördert werden.

Bei Doreen Henkel hat alles gepasst. Der Notendurchschnitt war deutlich besser als die Mindestanforderung von 2,4 und das soziale Engagement zeigt sie in verschiedenen Vereinen in ihrem Heimatort.

Henkel will die monatliche Unterstützung durch die VR Bank HessenLand nun dafür nutzen, ihre Unkosten neben dem Studium zu decken. „Ich will nach Gießen pendeln, wenn das mit dem Studienplatz dort klappt“, erklärt sie, ihr Ziel fest vor Augen. Und das soll der Bachelor-Abschluss sein. „Wenn ich dann noch Lust habe, hänge ich vielleicht noch den Master dran“, ergänzt sie. Auch die angestrebte Berufsrichtung steht für die frischgebackene Stipendiatin bereits fest: Buchführung oder Rechnungswesen soll es sein.

Bewerbungsschluss für das nächste Stipendium ist übrigens der 31. August.

von Katharina Kaufmann

Ein ehemaliger reiste mit seiner Ehefrau zum Jahrgangstreffen mit der Fähre von Mallorca nach Frankreich und radelt von dort bis nach Gladenbach.

12.07.2012

Der Hospizdienst „Immanuel“ begrüßte jetzt sein 150. Mitglied. Der Vorsitzende des Vereins Matthias Ullrich und Koordinatorin Doris Pitzer hießen Gaby Kraft aus Rodenhausen mit einem Blumenpräsent willkommen.

12.07.2012

Wild wachsende Pflanzen, lose Waschbetonplatten und schlechte Anlagenpflege, kurz der Lohraer Friedhof befindet sich in einem unschönen Zustand, findet Werner Waßmuth.

12.07.2012