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20-Jähriger muss Spielen fernbleiben

Gerichtsurteil 20-Jähriger muss Spielen fernbleiben

Wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollzugsbeamte ist ein 20-Jähriger mit Freizeitarrest und ­einem viermonatigen Besuchsverbot von Fußballspielen belegt worden.

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Heiß geht es bei den Spielen der Frankfurter Eintracht in der 2. Fußball-Bundesliga zu. Manchmal auch zu heiß: Fanausschreitungen waren der Anlass für eine  Verhandlung vor dem Biedenkopfer Amtsgericht.

Quelle: Jonas Güttler

Biedenkopf. Noch einmal glimpflich ging eine Verhandlung vor dem Amtsgericht Biedenkopf für einen 20-jährigen Hinterländer aus, der nach dem Besuch des Fußballspiels der Frankfurter Eintracht gegen Union Berlin dort durch Randalieren und Aggressivität aufgefallen war.

Staatsanwältin Kerstin Brinkmeier hielt dem 20-Jährigen vor, er habe am 30. September des vergangenen Jahres etwa eine Stunde nach dem Bundesligaspiel an der Flughafenstraße eine Absperrung beseitigt, die das Verlassen der auswärtigen Fans regeln sollte.

Danach soll er eine Kunststoff-Mülltonne in Richtung einer Polizistin geworfen haben, die am Schienbein getroffen, jedoch Dank ihrer Schienbeinschützer, nicht verletzt worden sei.

Gegenüber Richter Mirko Schulte gab der Angeklagte die Tat in vollem Umfang zu. Seine Kumpel und er seien zuerst noch guter Stimmung gewesen, hätten jedoch etwa eine halbe Stunde an dieser Absperrung warten müssen. Dabei sei die Absperrung umgefallen und die Polizisten hätten mit Pfefferspray reagiert. Aus Wut habe er dann mit der Mülltonne geworfen. „Das war blöd von mir und ich will mich bei der Polizistin entschuldigen“, sagte der Angeklagte.
Schulte verurteilte den Angeklagten zu einem Freizeitarrest und einem viermonatigen Besuchsverbot jeglicher Fußballspiele. Bei Zuwiderhandeln droht dem 20-Jährigen Dauerarrest.

von Helga Peter

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