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125 Junggesellen steht Zukunft offen

Marburg 125 Junggesellen steht Zukunft offen

125 Gesellen wurden am Donnerstagabend im Marburger Cineplex von den Obermeistern der Innungen der Kreishandwerker‑schaft Marburg freigesprochen.

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Im bis auf den letzten Platz gefüllten Cineplex-Saal fand die Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Marburg statt.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Bevor die frischgebackenen Gesellen jedoch ihre Gesellenbriefe in die Hand gedrückt bekamen, sprach Kreishandwerksmeister Helmut Henkel über das Leistungerbringen und -empfangen.

Leistung, das sei im physikalischen Sinne die Energie geteilt durch die Zeit. Das treffe auch auf das Handwerk zu: „Denn die Leistung, die man als Handwerker erbracht hat, ist meist definiert durch die in einer bestimmten Zeit aufgewandte Energie“, betonte der Kreishandwerksmeister.

Dennoch werde die Leistung des Handwerks in Deutschland oft verkannt. Das solle eine derzeit laufende Imagekampagne aber ändern. „Es gibt immer zwei Leistungen“, führte Henkel weiter aus: Eine die erbracht werde, eine die empfangen werde.

Das sei auch in der Ausbildung so. „Die Schulen und Betriebe haben eine Leistung erbracht, die Sie als Auszubildende empfangen haben“, sagte der Kreishandwerksmeister an die frischgebackenen Gesellen gewandt. Unterstrichen wurden seine Ausführungen mit Beispielen aus der Berufswelt und dem Sport.

„Leistungen zu erbringen sollte immer Freude machen, denn ohne Freude gibt es keine Leistung“, beendete Henkel seine Ansprache.

Im Anschluss daran zeichnete Henkel gemeinsam mit seinem Stellvertreter Rolph Limbacher die elf innungsbesten Gesellen für ihre besondere Leistung aus.

von Katharina Kaufmann

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