Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Fründt siegt vor Zachow, Entscheidung vertagt

Landratswahl Fründt siegt vor Zachow, Entscheidung vertagt

Kirsten Fründt (46, SPD) und Marian Zachow (33, CDU) kämpfen am 22. September in einer Stichwahl um die Nachfolge von Robert Fischbach (66, CDU) als Landrat des Kreises Marburg-Biedenkopf.

Voriger Artikel
Eine Frage, sechs Antworten
Nächster Artikel
Fründt siegt nicht nur in Marburg, McGovern zu oft nur die Nummer drei

Im ersten Wahlgang setzte sich Kirsten Fründt mit 23 277 Stimmen (34,3 Prozent der gültigen Stimmen) mit einem Vorsprung von gut 4 000 Stimmen vor Marian Zachow (19 256 oder 28,3 Prozent) durch.
Vize-Landrat Dr. Karsten McGovern (Bündnis 90/Die Grünen) erreichte mit 14 642 Stimmen (21,6 Prozent) nur den dritten Platz. Er schied damit im ersten Wahlgang aus.
Ein respektables Ergebnis erzielte der parteiunabhängige Bürgermeister von Wetter, Kai-Uwe Spanka, der bei 7 804 Stimmen (11,5 Prozent) landete. Spanka erhielt dabei in seiner Heimatsatdt Wetter mit 42 Prozent der gültigen Stimmen deutliche Rückendeckung. Anna Hofmann (Linke, 2,8 Prozent) Jens Fricke (Piraten, 1,1) und Mirko Rosenberger (APPD, 0,4) spielten keine Rolle.

 

Pfiffe und Buh-Rufe

Noch am Wahlabend empfahl McGovern auf der OP-Wahlparty im Landratsamt seinen Wählern, bei der Stichwahl am 22. September für den CDU-Kandidaten Marian Zachow zu stimmen. Das sei in der Koalition so verabredet, sagte McGovern. Merklich enttäuscht über sein Abschneiden begründete McGovern seine Wahlempfehlung unter anderem mit „Gerüchten über die private Lebensführung des ursprünglichen SPD-Landratskandidaten“ und handelte sich dafür Pfiffe und Buh-Rufe ein.
Spanka dagegen gab seinen Wählern keine Wahlempfehlung für den zweiten Wahlgang.
Die Wahlbeteiligung lag bei 36,4 Prozent und damit etwas höher als bei der letzten Landratswahl 2007.

von Till Conrad

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Die Wahlnacht im Netz

Das Netz etabliert sich nicht nur als Wahlkampfplattform, sondern auch als erste Anlaufstelle für interessierte Wähler. Nicht zuletzt bieten Twitter und Facebook auch jede Menge Fettnäpfchen. In eines ist Dr. Karsten McGovern am Wahltag getappt:

mehr

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr