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Fast alle Wünsche gehen in Erfüllung

Sonderinvestitionsprogramme Fast alle Wünsche gehen in Erfüllung

Im letzten Teil der OP-Serie „Der Kreis macht Schule“ geht es um die Verwendung von 6,5 Millionen Euro. Die Sonderinvestitionsprogramme von Bund und Land bringen die zehn größten heimischen Schulen ein gutes Stück weit voran. Doch von einem Teil der 32,4 Millionen Euro profitierten alle Schulen im Landkreis.

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Schulen fit fürs neue Energiezeitalter

Auf eine gute Planung kommt es an: Anhand der Listen und Aktenordner im Kreishaus kann Karl-Heinz Grau, Mitarbeiter im Fachbereich Schule und Gebäudemanagement, ganz genau nachvollziehen, wie weit die Umsetzung der Sonderinvestitionsprogramme an den heimischen Schulen gediehen ist.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg . Unterricht in modern ausgestatteten und renovierten Fachräumen, Computerstunde an den neuesten PCs, Lernen mit dem interaktiven Whiteboard – die Sonderinvestitionsprogramme machen es möglich.
Von dem Investitionsschub haben in den vergangenen Monaten alle heimischen Schulen profitiert. In seiner Funktion als Schulträger konzentrierte sich der Landkreis zwar auf gebündelte Investitionen an den zehn größten Schulstandorten im Kreis. Jedoch ging keine Schule leer aus. Von den 20,1 Millionen Euro, die das Land Hessen gewährte, verwendete der Landkreis 6,5 Millionen Euro als pauschale Investitionsmittel zur Anschaffung von Schulausstattung und für kleinere Instandsetzungsarbeiten.
„Schwerpunktmäßig haben wir uns auf die Fachraumausstattung konzentriert“, berichtet der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Dr. Karsten McGovern (Grüne) und verweist auf die Einrichtung von neuen Chemie-, Physik- oder auch Biologieräumen, wie sie beispielsweise an der Georg-Büchner-Schule in Stadtallendorf oder der Freiherr-vom-Stein-Schule in Gladenbach entstehen. 2,5 Millionen Euro wendet der Landkreis dafür auf. In die IT-Ausstattung fließen 1,4 Millionen Euro. Dadurch steht künftig auf den ganzen Landkreis gesehen jeweils für fünf Schüler ein PC zur Verfügung – zuvor kam auf sieben Schüler ein Computer. Weitere zwei Millionen Euro fließen in kleinere Instandsetzungsarbeiten an den Schulen, 475 000 Euro in die Anschaffung von Mobiliar.
Über die 6,5 Millionen Euro verfügte der Schulträger nicht etwa aus eigenem Ermessen. Die Schulen meldeten ihren Bedarf an – „und wir konnten bis auf wenige Kleinigkeiten tatsächlich alle Wünsche erfüllen“, sagt McGovern. „Am Ende hatten wir sogar noch Spielraum und mussten die Schulen zu weiteren Forderungen ermutigen.“ Dabei waren freilich nicht alle Wünsche zulässig, sondern nur jene, die zum Konzept der Schulen passten und einen bestimmten Zweck verfolgten. „Wir müssen auch sichergehen, dass die Schulen etwas von den Anschaffungen haben“, erklärt Torsten Schrodt, Fachbereichsleiter Schule und Gebäudemanagement beim Landkreis, und nennt exemplarisch die interaktiven Whiteboards – das sind elektronische Tafeln, die an den Computer angeschlossen werden. „Wo solche Whiteboards bestellt wurden, finden auch Kurse zum Umgang damit statt.“ Vier der elektronischen Tafeln, die es längst noch nicht an allen Schulen gibt, erhielt beispielsweise an die Mittelpunktschule Niedereisenhausen. Den größten Teil der 6,5 Millionen Euro hat der Landkreis bereits ausgegeben. „Mitte Oktober schließen wir diesen Teil der Sonderinvestitionen fristgerecht ab“, erklärt Schrodt und hofft auf eine finanzielle Punktlandung. „Die veranschlagten Kosten werden mit den tatsächlichen Ausgaben voraussichtlich exakt übereinstimmen.“
Mit diesem Serienteil endet die Serie „Der Kreis macht Schule“, die in den vergangenen zwei Monaten in jeder Samstagsausgabe der Oberhessischen Presse erschien. Von der energetischen Erneuerung über den Alltag eines Hausmeister zur Akustiksanierung schlug die Serie einen Bogen bin hin zum Einsatz erneuerbarer Energien an den heimischen Schulen.

von Carina Becker

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