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Blende-Gewinner nehmen ihre Preise entgegen

OP-Blende-Wettbewerb Blende-Gewinner nehmen ihre Preise entgegen

Am Donnerstag kamen die Gewinner des OP-Blende-Wettbewerbs 2017 in das Medienhaus im Franz-Tuczek-Weg, um ihre Preise entgegen zu nehmen. Sie erfuhren als Erste, zu welchen Themen Hobbyfotografen beim diesjährigen Wettbewerb Bilder einreichen können.

Chefredakteur Jan Schmitz (hinten, von links), Armin Köhler, Walter Christ, Thomas Dimroth, Amelie Klein, Volontärin Anna Lena Georg, Redakteurin Eva Seyer (vorne, von links), Lena Bettelhäuser, Andrea Freisberg, Aljosha Brack und Geschäftsführerin Ileri Meier haben sich vor der Preisverleihung im Garten der Oberhessischen Presse zum Gruppenfoto aufgestellt.

Quelle: Nadine Weigel

Mit einer kleinen Feierstunde im Medienhaus HITZEROTH ehrte die Oberhessische Presse am Donnerstagabend die Gewinner des Blende-Wettbewerbs 2017. Geschäftsführerin Ileri Meier und Chefredakteur Jan Schmitz übergaben den Blende-Gewinnern ihre Preise. „Unsere Jury wählte Ihre Bilder unter tausenden Einsendungen als Gewinner aus – Sie können stolz sein“, begrüßte Ileri Meier die Gewinner. Mehr als 800 Hobbyfotografen aus dem Landkreis hatten sich 2017 an dem Wettbewerb beteiligt – „daran sehen wir, dass der Blende-Wettbewerb der Oberhessischen Presse eine feste Größe und nicht mehr wegzudenken ist“, erklärte Meier.

Chefredakteur Jan Schmitz gratulierte den Gewinnern und hob hervor, wie schwierig die Auswahl für die Jury war: „Besonders in der Kategorie ,Tierische Begegnungen‘ lagen uns so viele fantastische Bilder vor, dass es wirklich schwierig war, eine Auswahl zu treffen“, erklärte Schmitz. In der Jugendkategorie „Blickwinkel“ hatten Amelie Klein, Lena Bettelhäuser und Tom Sittig gewonnen. Die Bilder von Andrea Freisberg, Sophia Wormsbächer und Walter Christ konnten in der Kategorie „Kitsch und Ramsch“ überzeugen. Beim Thema „Urbanität – Großstädte – Streetfotografie“ lagen Walter Christ, Thomas Dimroth und Aljosha Brack ganz vorne und bei „Tierische Begegnungen“ konnten sich Armin Köhler, Lars Neubauer und Hans-Peter Hardt durchsetzen.

OP-Gewinner auch bundesweit erfolgreich
Auch auf Bundesebene waren einige der OP-Blende-Gewinner erfolgreich: Thomas Dimroth belegte mit seinem Foto „Linie 6 am Biegeneck“ Platz 129, Walter Christ kam mit „Street Art Penang“ auf Platz 114 und OP-Blende-Gesamtsieger Armin Köhler konnte mit seiner Fotografie eines gähnenden Vogelkinds auf Platz 63 im bundesweiten Wettbewerb überzeugen.

Die Blende-Gewinner nahmen am Donnerstagabend nicht nur ihre Preise mit nach Hause, sondern auch ein kleines Geheimnis: Sie durften als Erste erfahren, welche Themen die Oberhessische Presse in diesem Jahr zum Blende-Wettbewerb ausschreibt. Ab heute können sich Hobbyfotografen auf dem Blende-Portal der Oberhessischen Presse – op-marburg.de/blende – registrieren und zu den folgenden Themen Bilder einreichen:

„Lost Places - Verlassene Orte“
„Lost Places – Verlassene Orte“ (Foto: Alexander Jacob) ist ein Thema, das unter Fotobegeisterten absolut angesagt ist. Vorrangig werden Hobbyfotografen bei dieser thematischen Vorgabe Bauten wie Wohnhäuser, Krankenhäuser sowie Industrieanlagen im Kleinen wie im Großen im Fokus haben. Doch das Thema kann durch die Einbeziehung stillgelegter Gärten oder ähnlicher Freiflächen fotografisch weiter gefasst interpretiert werden. Die Motivpalette ist reich und das macht dieses Thema, das nicht nur Raum für Schönheit, sondern auch für Kritik lässt, so abwechslungsreich.

„Welt der kleinen Dinge“
Sich den kleinen Objekten des Lebens fotografisch zu nähern, bringt Details hervor, die man selbst mit wachsamem Auge nicht wahrnehmen würden. Gerade die Natur hat Beeindruckendes zu bieten, was der Mensch sich erst mit Hilfe der Fotografie erschließen kann: das Facettenauge der Insekten oder ihre Flügel, der Aufbau einer Blüte bis hin zum Spinnennetz. Aber auch alltägliche Objekte wie der Reißverschluss oder eine Schraube können durch die Nahaufnahme erst interessant werden, weil Details enthüllt werden, die dem bloßen Auge sonst entgehen. Das Thema „Welt der kleinen Dinge“ ist facettenreich und entsprechend abwechslungsreich.

„Farbspiele“
Farbe bringt Spannung ins Bild (Foto: Rudolf Bauer). Kontrastierende kräftige Farben sind dabei ebenso spannend, wie feinste Farbverläufe. Jede Farbe hat ihre eigene Dramaturgie und löst beim Betrachter der Bilder unmittelbar Emotionen aus. Farbe berührt und bewegt. Das ist ein echtes Sammelthema für Fotografen. Entdeckungen gilt es dabei ebenso in der Stadt, wie in der Landschaft zu machen. Die Natur hält spannende Farbspiele bereit. Das gilt aber auch für die künstlichen Welten von Architektur, Mode und Technik. Die digitale Fotografie erschließt dabei grenzenlose Möglichkeiten.

Jugendthema: „Das bewegt mich“
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Die Fotografie ist die Sprache die jeder versteht und Wörter zunehmend verdrängt. Die Jugend bewegt viel und sie nutzt verstärkt die Fotografie, um sich mitzuteilen. Der fotografische Nachwuchs, und das haben die Bildeinsendungen der letzten „Blende“-Jahrgänge gezeigt, ist alles andere als oberflächlich und versteht es besser als die Erwachsenen, in Bildern nicht nur das Schöne festzuhalten, sondern auch Kritik zu üben und persönliche Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Mit dieser thematischen Vorgabe werden Jugendliche etwas anzufangen wissen.

von Eva Seyer